Ein Gemälde von einem Roman

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danielritter Avatar

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Ich habe den Roman gelesen, als säße ich selbst in einem Baumhaus und würde von dort aus in die Zukunft blicken. Gleichzeitig fühlte ich mich gut unterhalten, weil der Roman immer wieder zwischen Fantasiewelten und der Realität wechselt.
Was man hier zu lesen bekommt, ist eine Reise zu sich selbst – zur Kunst, die man in sich trägt und nach außen tragen kann, sofern man es zulässt. Der Roman weist außerdem auf die Probleme unserer Welt hin, ohne dabei mit dem Finger auf sie zu zeigen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie gelungen hier das Digitale mit dem Analogen verschmilzt. Vor allem die Geschichte mit dem Hund hat mich berührt, zugleich aber auch ein wenig gegruselt. Ich möchte nicht zu viel verraten, doch dass hier Vergangenes mit der Zukunft verwoben wird, ist meiner Meinung nach genial.
Früher hatte man ein Tamagotchi, heute ist es die KI. Natürlich spielt der Roman auch stark mit Bildern aus der Natur. Das hat mir sehr gut gefallen. Er zeigt noch einmal, dass Technik aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist und wir die Natur trotzdem stets mit wachsamen Augen betrachten sollten.
Der Roman stellt eine Frage an das Leben und an all das, was möglich wäre – besonders dann, wenn man die Schönheit darin erkennt. Auch das Tattoo, das immer wieder erwähnt wird, steht für mich als Symbol für das, was bleiben soll und wofür man sich entschieden hat. Es erinnert an eine Kunst, mit der man einmal begonnen hat, die einen erfüllt und die man nach außen tragen möchte.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es um die eigene Haut, eine Galerie, ein Baumhaus oder sogar einen Hund geht: In diesem Roman wird vieles erzählt, und zwar auf eine so leichte Art, dass man beinahe das Gefühl bekommt, der Wind würde einem die Worte um die Ohren wehen. Das Baumhaus wird dadurch zu einem Lieblingsort – zu einem Platz, an den man sich setzen möchte, um zu lesen.