Ein leiser Roman
Ich mag den Schreibstil von Martina Hefters "Nach der Sonne schauen". Nicht zu ausschweifend, vielleicht etwas lakonisch, manchmal etwas langatmig. Und ich merke beim Lesen der Leseprobe, dass ich es mag über das zurückgezogene Künstler*innendasein zu lesen.
Die Ich-Erzählerin Iona Bartschok, eine Künstlerin, erzählt auf ruhige, unaufgeregte Weise von ihrem Sommer im Leipziger Neuseenland. Im Außen passiert nicht viel, auch wenn die Ausgangssituation aufregend sein könnte, ihre Installation, ein Baumhaus, wurde beschädigt, schlägt sich das nie in Hefters Erzählstil nieder. Und trotzdem wirkt die Geschichte nicht langweilig auf mich. Vielmehr beruhigend und sie weckt eine stille Sehnsucht nach dieser beschriebenen Ruhe und Abgeschiedenheit in mir. Die sich auch in der Form des Romans widerspiegelt.
Ich finde interessant zu lesen, wie Hefter diese Innenschau erschafft: Was passiert, wenn es im Außen ruhig wird, was kommt dann zum Vorschein? Welche Gefühle und Emotionen? Und wie können wir dann wieder in den Kontakt zu anderen treten?
Ein Roman für die, die es leise mögen.
Die Ich-Erzählerin Iona Bartschok, eine Künstlerin, erzählt auf ruhige, unaufgeregte Weise von ihrem Sommer im Leipziger Neuseenland. Im Außen passiert nicht viel, auch wenn die Ausgangssituation aufregend sein könnte, ihre Installation, ein Baumhaus, wurde beschädigt, schlägt sich das nie in Hefters Erzählstil nieder. Und trotzdem wirkt die Geschichte nicht langweilig auf mich. Vielmehr beruhigend und sie weckt eine stille Sehnsucht nach dieser beschriebenen Ruhe und Abgeschiedenheit in mir. Die sich auch in der Form des Romans widerspiegelt.
Ich finde interessant zu lesen, wie Hefter diese Innenschau erschafft: Was passiert, wenn es im Außen ruhig wird, was kommt dann zum Vorschein? Welche Gefühle und Emotionen? Und wie können wir dann wieder in den Kontakt zu anderen treten?
Ein Roman für die, die es leise mögen.