Ein Roman mit sehr leisen Tönen, der lange nachhallt
Das Cover des Buches ‚Nach der Sonne schauen‘ von Martina Hefter, gefällt mir leider gar nicht. Zwar erklärt sich im Buch, was es mit dem Hirsch und dem Entenschnabel auf sich hat, dennoch hätte ich mir für diese Geschichte ein schlichteres Cover gut vorstellen können.
Die Installationskünstlerin Iona Bartschok quartiert sich in ein ehemaliges Umspannwerk in der Nähe von Leipzig ein, um an ihrem neuen Kunstprojekt zu arbeiten aber auch um Abstand von einem, für sie zutiefst verstörenden Vorfall, zu bekommen. Ein Künstlerkollege hat eines ihrer Werke während einer öffentlichen Veranstaltung besprüht und damit nicht nur das Kunstwerk, ein Baumhaus, beschädigt sondern auch Iona gedemütigt.
Die bewohnbare Halle, wie das ehemalige Umspannwerk genannt wird und in der Iona für den Sommer ein zuhause gefunden hat, befindet sich am Rande eines ehemaligen Tagebaugebietes mit einem künstlich entstandenen See. In unmittelbarer Nähe findet sich ein riesiges Feld mit Solarpanels und Windräder. Ein kleiner Ort lässt sich mit dem Fahrrad erreichen, ansonsten ist Iona auf sich alleine gestellt. Vom nahegelegenen Campingplatz bekommt sie ab und zu menschliche Aktivitäten zu hören und der Campingwart Oluf nimmt sie manchmal mit in den Ort oder holt ihren Müll ab.
Iona hat also viel Zeit sich Gedanken um ihr neues Projekt ‚die Landschaft in fünftausend Jahren‘, zu machen. Doch das gelingt Iona nicht wirklich.
Dieser ruhige und leise Roman von Martina Hefter ist so vielschichtig und die atmosphärisch dichten Beschreibungen der Landschaft so einzigartig, dass ich diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Die Geschichte ist facettenreich und eindringlich, wie ich es selten in dieser Art gelesen habe. Alles ist miteinander verbunden: Ionas Gedanken, ihre Gefühle ihre Stimmung mit dem Wetter und der Natur. Ionas Vergangenheit auf der Alm und die Verbindung zu den Tieren und dem Baumhaus mit der Gegenwart, in der sie sich plötzlich mit dem digitalen Hund Robyn auseinandersetzten muss, gibt der Geschichte eine besondere Tiefe.
Diese Geschichte muss man einfach selber fühlen und erspüren, anders kann ich es nicht ausdrücken. Unbedingt lesen.
Die Installationskünstlerin Iona Bartschok quartiert sich in ein ehemaliges Umspannwerk in der Nähe von Leipzig ein, um an ihrem neuen Kunstprojekt zu arbeiten aber auch um Abstand von einem, für sie zutiefst verstörenden Vorfall, zu bekommen. Ein Künstlerkollege hat eines ihrer Werke während einer öffentlichen Veranstaltung besprüht und damit nicht nur das Kunstwerk, ein Baumhaus, beschädigt sondern auch Iona gedemütigt.
Die bewohnbare Halle, wie das ehemalige Umspannwerk genannt wird und in der Iona für den Sommer ein zuhause gefunden hat, befindet sich am Rande eines ehemaligen Tagebaugebietes mit einem künstlich entstandenen See. In unmittelbarer Nähe findet sich ein riesiges Feld mit Solarpanels und Windräder. Ein kleiner Ort lässt sich mit dem Fahrrad erreichen, ansonsten ist Iona auf sich alleine gestellt. Vom nahegelegenen Campingplatz bekommt sie ab und zu menschliche Aktivitäten zu hören und der Campingwart Oluf nimmt sie manchmal mit in den Ort oder holt ihren Müll ab.
Iona hat also viel Zeit sich Gedanken um ihr neues Projekt ‚die Landschaft in fünftausend Jahren‘, zu machen. Doch das gelingt Iona nicht wirklich.
Dieser ruhige und leise Roman von Martina Hefter ist so vielschichtig und die atmosphärisch dichten Beschreibungen der Landschaft so einzigartig, dass ich diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Die Geschichte ist facettenreich und eindringlich, wie ich es selten in dieser Art gelesen habe. Alles ist miteinander verbunden: Ionas Gedanken, ihre Gefühle ihre Stimmung mit dem Wetter und der Natur. Ionas Vergangenheit auf der Alm und die Verbindung zu den Tieren und dem Baumhaus mit der Gegenwart, in der sie sich plötzlich mit dem digitalen Hund Robyn auseinandersetzten muss, gibt der Geschichte eine besondere Tiefe.
Diese Geschichte muss man einfach selber fühlen und erspüren, anders kann ich es nicht ausdrücken. Unbedingt lesen.