Ganz anders als alles, was ich bisher gelesen habe

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roxaneries Avatar

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Nach der Sonne schauen von Martina Hefter ist wirklich ein ganz besonderes Buch. Ich habe noch nie etwas Vergleichbares gelesen.

Allerdings ist es kein Buch für gelegentliche Hobbyleser. Obwohl sich der Schreibstil sehr flüssig liest, passiert nicht besonders viel. Es gibt eine Handlung, die aber sehr langsam voranschreitet.

Iona Bartschok, die Protagonistin, ist eine Künstlerin, die mit ihrem «Baumhaus», einem ihrer ersten Kunstprojekte, grossen Erfolg hatte. Nun hat ihr Künstlerkollege und Konkurrent Herto Straus ihr Baumhaus demoliert, indem er «Bullshit» darauf gesprayt hat.

Nach diesem Vorfall braucht Iona eine Pause, um sich wiederzufinden. Deshalb geht sie für einige Zeit in eine Halle, die sich auf einer ehemaligen Tagebaulandschaft befindet. Durch viele Rückblenden erfährt man nach und nach, was Ionas Kindheit und Jugend geprägt hat und was ihr künstlerisches Schaffen inspiriert hat.

Das Geschehen spielt in einer nahen Zukunft, in der Naturkatastrophen eine grosse Rolle spielen, unser Leben bestimmen und es zum Teil sogar zerstören.
Fazit: Kein einfaches Buch und definitiv kein Buch für zwischendurch. Trotzdem hat es mich sehr beeindruckt, gerade weil es so anders ist als vieles, was ich bisher gelesen habe. Man muss sich auf die Geschichte und den eher ruhigen Erzählstil einlassen und manchmal etwas Geduld haben. Aber es lohnt sich wirklich, dranzubleiben.