In der Einöde
In der Einöde
Iona Bartschok ist Installationskünstlerin und begibt sich in eine Halle im ehemaligen Leipziger Tagebaugebiet. Ihr Ziel ist es, dort die dortige Umgebung als Modell in viertausend Jahren nachzubilden. Einzige Gesellschaft ist anfangs der digitale Hund Robyn, für den sie sich nur zeitweise erwärmen kann. Anders verhält es sich mit Bella, ein lebendiger Hund, der ihr zuläuft. Sie kümmert sich rührend um das Tier und "vergisst", ihn beim Tierheim abzugeben. Schließlich stößt auch noch Nova zu ihr, die Nichte ihres Vermieters, mit der sie sich nach anfänglichem Zögern anfreundet.
Iona Bartschok erinnert sich während ihres Aufenthaltes dort in dieser menschenleeren Gegend an ihre Eltern und ihre Kindheit auf der Alm. Besonders zu schaffen macht ihr aber, dass ihre Installation "Das Baumhaus" mit einem Schimpfwort besprüht wurde. Sie kommt gedanklich immer wieder auf dieses Ereignis zurück, das sie viel mehr berührt als sie es sich selbst gegenüber zugeben will.
"Nach der Sonne schauen" ist ein ruhiger Roman, der zeigt, dass der Mensch Gesellschaft braucht, auch wenn er es nicht zugeben will. Auch wird deutlich, wie sehr es in einem Menschen nachhallt, wenn er Beleidigungen erfährt. Und hier ist die Beleidigung mit einer Beschädigung verbunden, die nicht ausgebessert werden kann. Da Iona unvermutet immer wieder auf dieses Thema zurückkommt, wird deutlich, wie sehr sie dieses Ereignis beschäftigt.
Besonders der Schreibstil von Martina Hefter hat mir gut gefallen. Auch wenn ich nicht immer alles nachvollziehen konnte was die Protagonistin bewegte, war sie mir doch sehr sympathisch.
Iona Bartschok ist Installationskünstlerin und begibt sich in eine Halle im ehemaligen Leipziger Tagebaugebiet. Ihr Ziel ist es, dort die dortige Umgebung als Modell in viertausend Jahren nachzubilden. Einzige Gesellschaft ist anfangs der digitale Hund Robyn, für den sie sich nur zeitweise erwärmen kann. Anders verhält es sich mit Bella, ein lebendiger Hund, der ihr zuläuft. Sie kümmert sich rührend um das Tier und "vergisst", ihn beim Tierheim abzugeben. Schließlich stößt auch noch Nova zu ihr, die Nichte ihres Vermieters, mit der sie sich nach anfänglichem Zögern anfreundet.
Iona Bartschok erinnert sich während ihres Aufenthaltes dort in dieser menschenleeren Gegend an ihre Eltern und ihre Kindheit auf der Alm. Besonders zu schaffen macht ihr aber, dass ihre Installation "Das Baumhaus" mit einem Schimpfwort besprüht wurde. Sie kommt gedanklich immer wieder auf dieses Ereignis zurück, das sie viel mehr berührt als sie es sich selbst gegenüber zugeben will.
"Nach der Sonne schauen" ist ein ruhiger Roman, der zeigt, dass der Mensch Gesellschaft braucht, auch wenn er es nicht zugeben will. Auch wird deutlich, wie sehr es in einem Menschen nachhallt, wenn er Beleidigungen erfährt. Und hier ist die Beleidigung mit einer Beschädigung verbunden, die nicht ausgebessert werden kann. Da Iona unvermutet immer wieder auf dieses Thema zurückkommt, wird deutlich, wie sehr sie dieses Ereignis beschäftigt.
Besonders der Schreibstil von Martina Hefter hat mir gut gefallen. Auch wenn ich nicht immer alles nachvollziehen konnte was die Protagonistin bewegte, war sie mir doch sehr sympathisch.