Kleines Kammerspiel
Nach der mutwilligen Verschandelung ihres wichtigsten Kunstwerkes durch einen Konkurrenten, zieht sich Installationskünstlerin Iona Bartschok in eine abgelegene Halle am Rande eines alten Tagebaugebietes bei Leipzig zurück. Ihr neues Projekt: das Modell der Landschaft in fünf tausend Jahren. An fokussierte Arbeit ist aber nicht zu denken: ein zugelaufener Hund, ungeahnte Naturkräfte und einfach das Leben beanspruchen Ionas Aufmerksamkeit viel mehr als die Kunst.
"Nach der Sonne schauen" ist wie ein Kammerspiel rund um seine Protagonistin. Autorin Martina Hefter kommt dabei neben Iona Bartschok mit nur wenigen Figuren aus, die man auch im Gegensatz zur Hauptfigur, nur eher oberflächlich kennen lernt. Dafür wechselt die Geschichte zwischen der Gegenwart und Ionas Kindheitserinnerungen von der Landwirtschaft und einem Leben in den Bergen. Und trotzdem war Iona für mich nie richtig greifbar und blieb in ihren Einzelheiten irgendwie vage. Zweites großes Motiv bilden Klimawandel, Landschaftsausbeutung und folgliche Wetterkapriolen. Hier hat mir manchmal die Verbindung zwischen den Menschen und der Natur gefehlt, die man oft selber ziehen und weiter denken musste.
"Nach der Sonne schauen" ist wie ein Kammerspiel rund um seine Protagonistin. Autorin Martina Hefter kommt dabei neben Iona Bartschok mit nur wenigen Figuren aus, die man auch im Gegensatz zur Hauptfigur, nur eher oberflächlich kennen lernt. Dafür wechselt die Geschichte zwischen der Gegenwart und Ionas Kindheitserinnerungen von der Landwirtschaft und einem Leben in den Bergen. Und trotzdem war Iona für mich nie richtig greifbar und blieb in ihren Einzelheiten irgendwie vage. Zweites großes Motiv bilden Klimawandel, Landschaftsausbeutung und folgliche Wetterkapriolen. Hier hat mir manchmal die Verbindung zwischen den Menschen und der Natur gefehlt, die man oft selber ziehen und weiter denken musste.