Konflikte und Einöde
Die Künstlerin Iona mietet eine Lagerhalle in der Einöde vor Leipzig um an ihrem neuen Projekt zu arbeiten. Wir befinden uns mitten im Klimawandel, Gewitter und Stürme und eine lebensfeindliche Dürre beherrschen die Stimmung, beeinflussen den Alltag. Dazu kommt, dass Iona gerade Ziel eines Angriffs eines Kollegen war, der ihre wichtigste Installation beschädigte.
Das Setting hatte mich sehr angesprochen, und ich mochte die Naturbeschreibungen, das einfache Leben, die neuen Alltagsroutinen und Abenteuer, die Iona entwickelt und erlebt.
Allerdings wurde ich überhaupt nicht mit Iona warm. Sie war mir zu passiv. Zu konfliktscheu. Ihre gedanklichen Ausflüge in ihre Kindheit wurden mir bald zu viel und ich bekam eine Krise, wenn ich das Wort "Kalb" lesen musste. Ebenso hab ich das Gewese um den KI-Hund nicht verstanden. Warum muss sie sich darum kümmern, das machte für mich keinen Sinn. Auch auf ihre unfreiwillige Mitbewohnerin Nova und den Besuch der anderen jungen Menschen hätte ich gern verzichtet.
Martina Hefter konfrontiert uns hier mit einer sehr sensiblen Künstlerin, die nicht vor der Welt davon laufen kann, beziehungsweise dringt die Welt fortwährend in ihre Schutzbereiche ein - angefangen beim Ur-Baumhaus bis hin zur einsamen Lagerhalle, wo sie nicht alleine bleibt.
Mich hatte das Cover und der vorherige Roman neugierig gemacht, aber leider konnte die Autorin mich mit diesem Roman nicht überzeugen.
Das Setting hatte mich sehr angesprochen, und ich mochte die Naturbeschreibungen, das einfache Leben, die neuen Alltagsroutinen und Abenteuer, die Iona entwickelt und erlebt.
Allerdings wurde ich überhaupt nicht mit Iona warm. Sie war mir zu passiv. Zu konfliktscheu. Ihre gedanklichen Ausflüge in ihre Kindheit wurden mir bald zu viel und ich bekam eine Krise, wenn ich das Wort "Kalb" lesen musste. Ebenso hab ich das Gewese um den KI-Hund nicht verstanden. Warum muss sie sich darum kümmern, das machte für mich keinen Sinn. Auch auf ihre unfreiwillige Mitbewohnerin Nova und den Besuch der anderen jungen Menschen hätte ich gern verzichtet.
Martina Hefter konfrontiert uns hier mit einer sehr sensiblen Künstlerin, die nicht vor der Welt davon laufen kann, beziehungsweise dringt die Welt fortwährend in ihre Schutzbereiche ein - angefangen beim Ur-Baumhaus bis hin zur einsamen Lagerhalle, wo sie nicht alleine bleibt.
Mich hatte das Cover und der vorherige Roman neugierig gemacht, aber leider konnte die Autorin mich mit diesem Roman nicht überzeugen.