Leider zu strukturlos und streckenweise etwas langweilig

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melb2508 Avatar

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Die Installationskünstlerin Iona zieht über den Sommer in eine Halle im ehemaligen Leipziger Tagebaugebiet. Sie will an ihrem neuen Projekt arbeiten und die Verletzungen hinter sich lassen, die ihr der Vandalismus an einem ihrer ersten Ausstellungsstücke zugefügt hat.

Der Roman ist sehr sprunghaft und in einer Art Tagebuchform erzählt und in 2 Teile gegliedert. In Teil 1 geht es viel darum, wie Iona sich um einen ihr zugelaufenen Hund kümmert, den sie Bella nennt. In Teil 2 geht es vorrangig darum, wie sich ihr Leben erneut ändert, als die Nichte ihres Vermieters, Nova, unverhofft bei ihr vor der Tür steht. 

Themen, die behandelt, oft aber nur gestreift werden, sind vor allem Umwelt, Klimawandel, aber auch die Nutzung von KI, wie sich die Natur verändert und welche Verantwortung der Mensch daran trägt. 

Mir persönlich war der Schreibstil leider nicht so nach meinem Geschmack und ich bin gedanklich beim Lesen oft abgeschweift. Zu Iona habe ich keinen Zugang gefunden und auch die Nebenfiguren, vor allem Nova, waren mir eher fremd und an einer Stelle sogar richtig unsympathisch. 

Gut gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen und teilweise auch die Erinnerungen Ionas an ihre Kindheit und Jugend auf einer Alm.
Das reicht allerdings leider nicht, um das Buch zu einer echten Empfehlung werden zu lassen und so gebe ich 3 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung.