schöne atmosphäre
bei diesem roman hat mich vor allem die ruhige ungewöhnliche atmosphäre begeistert. iona zieht sich für den sommer in eine ehemalige tagebaulandschaft im leipziger umland zurück und möchte dort eigentlich nur an ihrem neuen kunstprojekt arbeiten. ich mochte dieses setting sehr weil die künstlich geflutete landschaft, der ständige wind und die umgebaute industriehalle eine ganz eigene, etwas eigenwillige stimmung erzeugen. besonders mochte ich bella. das ausgerechnet eine echte hündin plötzlich in ionas Leben auftaucht und ihr nicht mehr von der seite weicht bringt eine schöne wärme in die ansonsten eher zurückgezogene und stille geschichte. auch nova sorgt dafür das ionas sorgfältig geschaffene abgeschiedenheit langsam wieder aufgebrochen wird. besonders die ungewöhnliche landschaft und ionas zurückgezogenes leben haben das buch für mich zu einer ganz eigenen leseerfahrung gemacht!!