Sonne & Schatten
Martina Hefters Hauptfigur Iona - eine Installationskünstlerin - entflieht nach einem Anschlag auf ihr Baumhaus-Kunstwerk dem großstädtischen Kulturbetrieb von Leipzig, lässt sich in einer Lagerhalle im "Neuseenland" nieder und geht ein neues Zukunftsprojekt - "Die Landschaft in 5000 Jahren" - an.
Sie betreut einen künstlichen (KI) Hund Robyn, ihr läuft eine Hündin (Bella) zu, gelegentliche Kontakte hat sie mit dem Hausmeisster und dem Hallenbesitzer, später mit wohnt dessen Nichte Nova eine Weile bei ihr.
Der Roman ist in zwei Teilen mit vielen kleineren Absätzen und Abschnitten zwischendurch geschrieben (Seite 17 bis 271), in flüssiger und leichter, teilweise sehr dichter und eindrucksvoller Sprache.
Besonders die Schilderungen von Wetter und Natur faszinieren in Atmosphäre, Stimmung und Ton. Die Autorin zeigt Bedrohlichkeiten von Wetter und Klima auf, schiebt Episoden der Vergangenheit Ionas ein und denkt auch immer wieder weit voraus.
Dem beindruckenden, teilweise entschleunigenden und beunruhigenden Schreibstil steht eine eher handlungsarme Geschichte zur Seite.
Die Gedankengänge der Ich-Erzählerin werden in vielen Episodensprüngen dargestellt. Hunde spielen eine wichtige Rolle, anfangs der künstliche und später vor allem die leibhaftige Hündin. Mittendrin erfahren wir etwas über den gespenstischen "Hainer Hund".
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr, ein Lesebändchen wäre das I-Tüpfelchen gewesen.
Die Sprache dieses Episodenromans - insbesondere die Naturschilderungen - nimmt mich beim Lesen sehr angenehm ein und mit und lässt mich über Unstimmigkeiten von Handlung und einer Vielzahl angerissener Themen hinwegsehen.
Sie betreut einen künstlichen (KI) Hund Robyn, ihr läuft eine Hündin (Bella) zu, gelegentliche Kontakte hat sie mit dem Hausmeisster und dem Hallenbesitzer, später mit wohnt dessen Nichte Nova eine Weile bei ihr.
Der Roman ist in zwei Teilen mit vielen kleineren Absätzen und Abschnitten zwischendurch geschrieben (Seite 17 bis 271), in flüssiger und leichter, teilweise sehr dichter und eindrucksvoller Sprache.
Besonders die Schilderungen von Wetter und Natur faszinieren in Atmosphäre, Stimmung und Ton. Die Autorin zeigt Bedrohlichkeiten von Wetter und Klima auf, schiebt Episoden der Vergangenheit Ionas ein und denkt auch immer wieder weit voraus.
Dem beindruckenden, teilweise entschleunigenden und beunruhigenden Schreibstil steht eine eher handlungsarme Geschichte zur Seite.
Die Gedankengänge der Ich-Erzählerin werden in vielen Episodensprüngen dargestellt. Hunde spielen eine wichtige Rolle, anfangs der künstliche und später vor allem die leibhaftige Hündin. Mittendrin erfahren wir etwas über den gespenstischen "Hainer Hund".
Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr, ein Lesebändchen wäre das I-Tüpfelchen gewesen.
Die Sprache dieses Episodenromans - insbesondere die Naturschilderungen - nimmt mich beim Lesen sehr angenehm ein und mit und lässt mich über Unstimmigkeiten von Handlung und einer Vielzahl angerissener Themen hinwegsehen.