Suche nach neuen Orten
Die Autorin Martina Hefter beginnt mit ihren Roman an einem Ort in der Umgebung Leipzigs, im Neuseenland, ein früheres Tagebau-Gebiet.
Iona, die Protagonistin verbringt hier ihren Sommer. Sie ist Installationskünstlerin und braucht eine Umgebung, verlässt ihr gewohntes Umfeld, in dem sie abschalten, nachdenken und neue Ideen sammeln kann. Zurückgezogen, immer mit ihren Gedanken zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselnd, erleben wir Iona Bartschiks Alltag, ihre Zurückhaltung und Besonnenheit, die direkte und ehrliche Art. Sie ist aufgewachsen und geprägt von den Bergen, einer Alm im Allgäu mit Kühen und früh an die Herausforderungen der rauen Landschaft und dem bäuerlichen Leben gewohnt. Sie kann zupacken und ist mit der Natur eng verbunden.
Das Buch beschreibt ihre Momente so still, unaufdringlich und direkt. Es wird einem, obwohl es keine wirkliche Handlung oder Abfolge in der Erzählung gibt, nie langweilig. Jeder Satz, jede Aussage, manchmal heiter, oft auch traurig, hat ihre Berechtigung, einen klugen Kern. Mir gefällt der Abschnitt, als ihr Bella, eine streunende Hündin zuläuft und ihr nicht mehr von der Seite weicht, besonders gut. Iona lässt sich, trotz anfänglicher Bedenken auf das Tier ein und später auch auf eine junge Besucherin, einer Nichte ihres Vermieters. Sie lässt Veränderung zu und ist offen für Neues. Am Ende der Geschichte hat sie sogar Pläne, die mit ihrer künstlerischen Tätigkeit eher nicht zu tun haben.
Iona, die Protagonistin verbringt hier ihren Sommer. Sie ist Installationskünstlerin und braucht eine Umgebung, verlässt ihr gewohntes Umfeld, in dem sie abschalten, nachdenken und neue Ideen sammeln kann. Zurückgezogen, immer mit ihren Gedanken zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselnd, erleben wir Iona Bartschiks Alltag, ihre Zurückhaltung und Besonnenheit, die direkte und ehrliche Art. Sie ist aufgewachsen und geprägt von den Bergen, einer Alm im Allgäu mit Kühen und früh an die Herausforderungen der rauen Landschaft und dem bäuerlichen Leben gewohnt. Sie kann zupacken und ist mit der Natur eng verbunden.
Das Buch beschreibt ihre Momente so still, unaufdringlich und direkt. Es wird einem, obwohl es keine wirkliche Handlung oder Abfolge in der Erzählung gibt, nie langweilig. Jeder Satz, jede Aussage, manchmal heiter, oft auch traurig, hat ihre Berechtigung, einen klugen Kern. Mir gefällt der Abschnitt, als ihr Bella, eine streunende Hündin zuläuft und ihr nicht mehr von der Seite weicht, besonders gut. Iona lässt sich, trotz anfänglicher Bedenken auf das Tier ein und später auch auf eine junge Besucherin, einer Nichte ihres Vermieters. Sie lässt Veränderung zu und ist offen für Neues. Am Ende der Geschichte hat sie sogar Pläne, die mit ihrer künstlerischen Tätigkeit eher nicht zu tun haben.