Tagebuchaufzeichnungen
Bei diesem Buch haben mich Titel und Covergestaltung angelacht, denn ich liebe diese Momente, wenn die Sonne scheint und alles in besonderes Licht taucht. Gefunden habe ich ein Buch, dessen Titel wirklich passt. Doch was tut man, wenn man in die Sonne schaut: Träumen und nichts weiter! Auch hier geschieht nicht viel.
Wir begleiten die Gedanken der Protagonistin, ärgern uns mit ihr über ihr, von einem Künstlerkollegen beschmiertes, Baumhaus und erkunden die geflutete Tagebauregion südlich von Leipzig. Dorthin zieht sich Iona Bartschok für die Sommermonate zurück, um ein Bild von der Gegend in 5000 Jahren zu entwerfen. Anfangs wird sie nur von einem Bildschirmhund begleitet, den ihr Vermieter installiert hat. Bis ihr ein echter Hund aus Fleisch und Blut zuläuft, den sie liebevoll umsorgt, statt sich weiterhin vorwiegend ihrer Kunst zu widmen.
Normalerweise liebt sie es, allein zu leben. Doch dann bekommt Iona Besuch von der jungen Nichte ihres Vermieters, die sich ganz selbstverständlich breit macht. Und so entdeckt die Künstlerin zum Schluss erstaunt, dass sich doch ein gewisses Gefühl von Zugehörigkeit entwickelt hat.
Insgesamt ist es ein ruhiges, sehr zeitgemäßes Buch, in dem das Smartphone eine große Rolle spielt. Youtube-Tutorials helfen, sich diverse Fähigkeiten anzueignen, wie das Stechen von Tatoos oder das Sensen von Gras. Der KI-Hund und Wetterkapriolen beschäftigen Iona und ihre Besucherin ebenso, wie die Schwierigkeit ohne eigenes Auto zum Einkaufen in den entfernten Einkaufsmarkt zu kommen. Das Alles lässt sich leicht lesen und ist teilweise mit humorvollen Szenen gewürzt. Doch mich konnte die Geschichte über weite Strecken kaum erreichen. Mir blieb schleierhaft, was mir die Autorin sagen will. Lange fand ich die Story sinnfrei und langweilig. Doch zum Schluss gibt es Wendungen, die mich doch zu dreieinhalb Punkten bewegten.
Fazit: Martina Hefter ist eine moderne Erzählerin, deren Stil gewöhnungsbedürftig ist.
Wir begleiten die Gedanken der Protagonistin, ärgern uns mit ihr über ihr, von einem Künstlerkollegen beschmiertes, Baumhaus und erkunden die geflutete Tagebauregion südlich von Leipzig. Dorthin zieht sich Iona Bartschok für die Sommermonate zurück, um ein Bild von der Gegend in 5000 Jahren zu entwerfen. Anfangs wird sie nur von einem Bildschirmhund begleitet, den ihr Vermieter installiert hat. Bis ihr ein echter Hund aus Fleisch und Blut zuläuft, den sie liebevoll umsorgt, statt sich weiterhin vorwiegend ihrer Kunst zu widmen.
Normalerweise liebt sie es, allein zu leben. Doch dann bekommt Iona Besuch von der jungen Nichte ihres Vermieters, die sich ganz selbstverständlich breit macht. Und so entdeckt die Künstlerin zum Schluss erstaunt, dass sich doch ein gewisses Gefühl von Zugehörigkeit entwickelt hat.
Insgesamt ist es ein ruhiges, sehr zeitgemäßes Buch, in dem das Smartphone eine große Rolle spielt. Youtube-Tutorials helfen, sich diverse Fähigkeiten anzueignen, wie das Stechen von Tatoos oder das Sensen von Gras. Der KI-Hund und Wetterkapriolen beschäftigen Iona und ihre Besucherin ebenso, wie die Schwierigkeit ohne eigenes Auto zum Einkaufen in den entfernten Einkaufsmarkt zu kommen. Das Alles lässt sich leicht lesen und ist teilweise mit humorvollen Szenen gewürzt. Doch mich konnte die Geschichte über weite Strecken kaum erreichen. Mir blieb schleierhaft, was mir die Autorin sagen will. Lange fand ich die Story sinnfrei und langweilig. Doch zum Schluss gibt es Wendungen, die mich doch zu dreieinhalb Punkten bewegten.
Fazit: Martina Hefter ist eine moderne Erzählerin, deren Stil gewöhnungsbedürftig ist.