Unaufgeregt schön.

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sophiaeca Avatar

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Obwohl atmosphärische Romane mit wenigen Dialogen sonst nicht zu meinen Favoriten gehören, hat mich dieses Buch mitgerissen.

Protagonistin Iona ist unglaublich nahbar gezeichnet, sodass der ruhige Plot Raum für leise, aber nachhaltige Gedankenanstöße lässt. Besonders stark fand ich den Spagat zwischen menschlichen (und tierischen) Beziehungen und der Verbindung zur KI, feinfühlig balanciert zwischen Ernsthaftigkeit und Humor.

Am meisten aber hat mich das beklemmende Gefühl angesichts des Klimawandels und seiner Folgen aufgewühlt. Die Bilder werden noch eine Weile in mir nachhallen. Doch das Buch blickt keineswegs nur nach vorn, auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit erhält viel Gewicht und zieht sich insbesondere durch die gelungenen Zeitsprünge durch das ganze Buch.

Ein leises, unaufgeregtes Werk voller wertvoller Impulse.