Utopie oder Dystopie?
Die Künstlerin Iona Bartschok verbringt den Sommer in einer ehemaligen Pumpenfabrik in der Nähe von Leipzig. Aber anstatt in der Abgeschiedenheit an ihrem neuen „Zukunfts-Projekt“ zu arbeiten gilt es sich zunächst mit der Gegenwart und Vergangenheit, Bella und Nova und den sommerlichen Wetterkapriolen auseinanderzusetzten.
Marina Hefter hat ein wunderbares Buch über eine zunächst unscheinbar wirkende Handlung geschrieben. Viele zukunftsrelevante Themen, die ihre Schatten vorauswerfen, werden verhandelt: Künstliche Intelligenz, Extremwetterereignisse, Energiegewinnung.
Der Roman lebt von seiner Bedrohlichkeit, die im Vandalismus an Kunst, neue weltverändernde Technologien, Gewalt an Tieren oder der Natur zum Ausdruck kommt. Tagebau, Umsiedelung, unsichtbare aber tiefe Gräben zwischen Ost- und Westdeutschland. Hitze, Gewitter, Starkregen. Die Liste an Bildern ließe sich noch lange fortführen.
Die Sprache des Romans ist sehr bildhaft, aber bleibt dabei immer klar und präzise. Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen, was jedoch die Gefahr birgt, dass man die Vielschichtigkeit übersieht. Alles in allem kein Wohlfühlroman, aber dennoch eine sensible Auseinandersetzung mit der zukunftsgerichteten Gegenwart, die mich auf jeden Fall abgeholt und berührt hat.
Marina Hefter hat ein wunderbares Buch über eine zunächst unscheinbar wirkende Handlung geschrieben. Viele zukunftsrelevante Themen, die ihre Schatten vorauswerfen, werden verhandelt: Künstliche Intelligenz, Extremwetterereignisse, Energiegewinnung.
Der Roman lebt von seiner Bedrohlichkeit, die im Vandalismus an Kunst, neue weltverändernde Technologien, Gewalt an Tieren oder der Natur zum Ausdruck kommt. Tagebau, Umsiedelung, unsichtbare aber tiefe Gräben zwischen Ost- und Westdeutschland. Hitze, Gewitter, Starkregen. Die Liste an Bildern ließe sich noch lange fortführen.
Die Sprache des Romans ist sehr bildhaft, aber bleibt dabei immer klar und präzise. Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen, was jedoch die Gefahr birgt, dass man die Vielschichtigkeit übersieht. Alles in allem kein Wohlfühlroman, aber dennoch eine sensible Auseinandersetzung mit der zukunftsgerichteten Gegenwart, die mich auf jeden Fall abgeholt und berührt hat.