Viel Atmosphäre
In „Nach der Sonne schauen“ von Martina Hefter zieht sich die Installationskünstlerin Iona Bartschok nach der mutwilligen Beschädigung eines ihrer wichtigsten Kunstwerke in eine alte Industriehalle im Leipziger Umland zurück. Dort möchte sie sich ihrem neuen Projekt widmen, doch ihr Alltag wird zunehmend von anderen Dingen bestimmt: Ein Hund läuft ihr zu, die junge Nova taucht auf und auch die Natur macht mit extremen Wetterereignissen immer wieder auf sich aufmerksam.
Ich fand das Buch auf eine etwas ungewöhnliche Art interessant. Eigentlich passiert über weite Strecken gar nicht besonders viel, man begleitet Iona hauptsächlich durch ihren Alltag, ihre Gedanken und Erinnerungen. Trotzdem habe ich gerne weitergelesen, was sicher auch am angenehmen, teilweise fast poetischen Schreibstil liegt. Die Beschreibungen der Landschaft und der Natur fand ich sehr gelungen, auch die stellenweise melancholische und leicht bedrückende Atmosphäre hat mir gefallen.
Die Geschichte beschäftigt sich mit Themen wie Klimawandel, Vergänglichkeit und der Verletzlichkeit von Mensch und Natur, ohne dabei allzu offensichtlich belehrend zu wirken. Vieles bleibt eher zwischen den Zeilen und lässt Raum für eigene Gedanken. Gleichzeitig hatte ich aber auch immer wieder das Gefühl, nicht so recht zu wissen, worauf die Geschichte eigentlich hinauswill. Obwohl man durch die Rückblicke einiges über Ionas Vergangenheit erfährt, blieb sie für mich als Figur etwas schwer greifbar.
Für mich ist „Nach der Sonne schauen“ eines dieser Bücher, bei denen weniger die Handlung als vielmehr die Stimmung und die Gedanken dahinter im Vordergrund stehen. Man muss sich auf das eher ruhige Erzähltempo und die teilweise etwas eigenwillige Geschichte einlassen können. Ich habe die Lektüre durchaus genossen, bin aber auch mit dem Gefühl zurückgeblieben, nicht alles verstanden oder einen richtigen Zugang zu den tieferen Bedeutungsebenen gefunden zu haben. Ein ungewöhnliches Buch, das mir in manchen Momenten sehr gut gefallen hat, mich insgesamt aber etwas zwiegespalten zurücklässt.
Ich fand das Buch auf eine etwas ungewöhnliche Art interessant. Eigentlich passiert über weite Strecken gar nicht besonders viel, man begleitet Iona hauptsächlich durch ihren Alltag, ihre Gedanken und Erinnerungen. Trotzdem habe ich gerne weitergelesen, was sicher auch am angenehmen, teilweise fast poetischen Schreibstil liegt. Die Beschreibungen der Landschaft und der Natur fand ich sehr gelungen, auch die stellenweise melancholische und leicht bedrückende Atmosphäre hat mir gefallen.
Die Geschichte beschäftigt sich mit Themen wie Klimawandel, Vergänglichkeit und der Verletzlichkeit von Mensch und Natur, ohne dabei allzu offensichtlich belehrend zu wirken. Vieles bleibt eher zwischen den Zeilen und lässt Raum für eigene Gedanken. Gleichzeitig hatte ich aber auch immer wieder das Gefühl, nicht so recht zu wissen, worauf die Geschichte eigentlich hinauswill. Obwohl man durch die Rückblicke einiges über Ionas Vergangenheit erfährt, blieb sie für mich als Figur etwas schwer greifbar.
Für mich ist „Nach der Sonne schauen“ eines dieser Bücher, bei denen weniger die Handlung als vielmehr die Stimmung und die Gedanken dahinter im Vordergrund stehen. Man muss sich auf das eher ruhige Erzähltempo und die teilweise etwas eigenwillige Geschichte einlassen können. Ich habe die Lektüre durchaus genossen, bin aber auch mit dem Gefühl zurückgeblieben, nicht alles verstanden oder einen richtigen Zugang zu den tieferen Bedeutungsebenen gefunden zu haben. Ein ungewöhnliches Buch, das mir in manchen Momenten sehr gut gefallen hat, mich insgesamt aber etwas zwiegespalten zurücklässt.