Wolkig mit Aussicht auf Hund
Iona Bartschok ist Installationskünstlerin und zieht sich, nachdem ein Kollege ihre Arbeit bei einer Ausstellung mit Farbe beschmiert hat, in eine alte Industriehalle im ehemaligen Tagebaugebiet bei Leipzig zurück. Dort will sie an ihrem neuen Projekt arbeiten: eine Landschaft, wie sie in fünftausend Jahren aussehen könnte, vom Klimawandel gezeichnet oder längst wieder von Wildnis überwuchert. Gesellschaft leistet ihr anfangs nur ein KI-Begleithund, bis irgendwann ein echter, zugelaufener Hund auftaucht und alles lebendiger macht.
Ich muss zugeben: Genau wie Iona in ihr neues Kunstprojekt nicht so richtig reinfindet, bin ich auch nicht richtig in dieses Buch reingekommen. Ich habe mich von dem wunderschönen Cover sofort in den Bann gezogen gefühlt und auch die Prämisse hat mich sofort gepackt: eine Künstlerin, die sich in eine postindustrielle Ödnis flüchtet, um über die Zukunft der Landschaft nachzudenken, das klang nach genau meinem Ding. Die Rückblicke auf eine traurige, für Iona sehr prägende Vergangenheit haben eine gewisse Schwere mit sich gebracht. Vor dem Hintergrund des Klimawandels bekommt jede Beschreibung von Licht, Himmel und verwüsteter Erde eine zusätzliche Ebene, die das Buch sehr aktuell macht. Man liest nicht einfach eine Naturbeschreibung, man liest eine leise Warnung, und das gefiel mir sehr gut.
Ehrlich gesagt bin ich aber hauptsächlich wegen des Hundes drangeblieben. Sobald er auftaucht, kriegt das Buch eine angenehme Wärme. Plötzlich gibt es etwas Unmittelbares, Anfassbares und genau diese Szenen habe ich am meisten genossen.
Insgesamt ein Buch, das thematisch am Puls der Zeit ist: Kunst, Klima, Einsamkeit im Kulturbetrieb aber für mich streckenweise zu sehr in der eigenen Schwere versackt. Es ist ganz klar ein Buch der leisen Töne und mir hat der beinahe Trotz am Ende des Buches gefallen mit dem deutlich wird, dass die Protagonistin, trotz der Dinge, die in ihrem Leben bereits geschehen sind und trotz verwüsteter Landschaft und Kunstwerk, nicht alles verloren ist und es Hoffnung gibt.
Ich muss zugeben: Genau wie Iona in ihr neues Kunstprojekt nicht so richtig reinfindet, bin ich auch nicht richtig in dieses Buch reingekommen. Ich habe mich von dem wunderschönen Cover sofort in den Bann gezogen gefühlt und auch die Prämisse hat mich sofort gepackt: eine Künstlerin, die sich in eine postindustrielle Ödnis flüchtet, um über die Zukunft der Landschaft nachzudenken, das klang nach genau meinem Ding. Die Rückblicke auf eine traurige, für Iona sehr prägende Vergangenheit haben eine gewisse Schwere mit sich gebracht. Vor dem Hintergrund des Klimawandels bekommt jede Beschreibung von Licht, Himmel und verwüsteter Erde eine zusätzliche Ebene, die das Buch sehr aktuell macht. Man liest nicht einfach eine Naturbeschreibung, man liest eine leise Warnung, und das gefiel mir sehr gut.
Ehrlich gesagt bin ich aber hauptsächlich wegen des Hundes drangeblieben. Sobald er auftaucht, kriegt das Buch eine angenehme Wärme. Plötzlich gibt es etwas Unmittelbares, Anfassbares und genau diese Szenen habe ich am meisten genossen.
Insgesamt ein Buch, das thematisch am Puls der Zeit ist: Kunst, Klima, Einsamkeit im Kulturbetrieb aber für mich streckenweise zu sehr in der eigenen Schwere versackt. Es ist ganz klar ein Buch der leisen Töne und mir hat der beinahe Trotz am Ende des Buches gefallen mit dem deutlich wird, dass die Protagonistin, trotz der Dinge, die in ihrem Leben bereits geschehen sind und trotz verwüsteter Landschaft und Kunstwerk, nicht alles verloren ist und es Hoffnung gibt.