Zwischen Natur und Kultur
In Martina Hefters Roman "Nach der Sonne schauen" begleiten wir die Erzählerin Iona Bartschok, eine Installationskünstlerin, die sich für eine Weile aus der Stadt zurückzieht in ein ehemaliges Tagebaugbiet im Leipziger Umland, um an ihrem neuen Kunstprojekt zu arbeiten. Dort muss sie sich erst zurechtfinden und neu verorten; weitestgehend auf sich gestellt beschäftigt sie sich mit Szenarien der Zukunft, die sie mit ihrem Leben in der Gegenwart und Episoden aus ihrer Vergangenheit verknüpft.
Im Roman werden die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels auf die Natur und die Menschen thematisiert, aber auch Themen wie Identität, Verlust und Erinnerungen aufgegriffen.
Der Stil ist leicht, die bedrückenden Untertöne sind jedoch von Anfang an spürbar, werden im Verlauf der Handlung stärker und schließlich zur Gewissheit. Die Geschichte ist packend, manchmal beängstigend und auch verstörend, schafft es aber trotzdem, eine Leichtigkeit und Zartheit zu bewahren und Hoffnungsschimmer hindurchscheinen zu lassen.
Mir gefällt, wie sich die Motive aus der Geschichte aufgegriffen und auf dem Cover dargestellt werden.
Fazit: Ein packendes und nachdenklich machendes Buch über die Rolle des Menschen in einer sich (wegen ihm) verändernden Welt, die gar nicht mehr so fern ist, wie man es glauben möchte. Eine klare Empfehlung und ideal für Lesende, die sich für Belletristik mit Tiefgang, die nahe Zukunft und/oder Climate Fiction interessieren.
Im Roman werden die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels auf die Natur und die Menschen thematisiert, aber auch Themen wie Identität, Verlust und Erinnerungen aufgegriffen.
Der Stil ist leicht, die bedrückenden Untertöne sind jedoch von Anfang an spürbar, werden im Verlauf der Handlung stärker und schließlich zur Gewissheit. Die Geschichte ist packend, manchmal beängstigend und auch verstörend, schafft es aber trotzdem, eine Leichtigkeit und Zartheit zu bewahren und Hoffnungsschimmer hindurchscheinen zu lassen.
Mir gefällt, wie sich die Motive aus der Geschichte aufgegriffen und auf dem Cover dargestellt werden.
Fazit: Ein packendes und nachdenklich machendes Buch über die Rolle des Menschen in einer sich (wegen ihm) verändernden Welt, die gar nicht mehr so fern ist, wie man es glauben möchte. Eine klare Empfehlung und ideal für Lesende, die sich für Belletristik mit Tiefgang, die nahe Zukunft und/oder Climate Fiction interessieren.