Auf der Suche wo einem das Leben hinführt.

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Der Roman “Nächstes Mal für immer"
von Lucien Marant beinhaltet definitiv nicht nur Französisches Feeling. Mona, die Hauptprotagonistin reist zum zweiten Mal nach Paris nach 20 Jahren und dabei bewältigt sie ihre Vergangenheit und die Gegenwart.

Der Schreibstil war angenehm flüssig, nicht zu ausladend. In der ersten Hälfte eine eher flache Geschichte in meinen Augen, die ab der Mitte des Buches Fahrt aufnimmt und Tiefgang bekommen.

Leider sind die Gefühle zwischen den Zeilen nicht ganz so wahrzunehmen. Manche Stellen waren oberflächlich erzählt und nur angeschnitten, so das noch Fragen offen bleiben. Was ich sehr schade finde, weil ich mich auf diese tiefe sehr gefreut habe.

Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gestaltet das Buch interessant und die französische Lebensart kommt gut rüber.
Die Textstellen in Französisch sind leider nicht übersetzt, das ist sehr schade. Es wäre so schön gewesen, wenn die Stellen auf Deutsch übersetzt gewesen wären, das hätte ich mir gewünscht.

Mir ist ein Satz in Erinnerung geblieben, den, ich einfach toll fand: (S. 193)
„Schau mich nicht so an. Unhöfliche Kinder bekommen peinliche Mütter, das ist nun Mal so. Ich mache hier nicht die Regel, ich befolge sie bloß.“

Auf der Suche, wo einem das Leben hinführt. Bist du dabei?