Das gewisse Etwas hat gefehlt

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Im Buch "Nächstes Mal für immer" von dem Autor Lucien Marant folgen wir Mona und Thibauld. Mona ist für ein Auslandssemester nach Paris gegangen und lernt dort Thibauld kennen. Die beiden verlieben sich ineinander, jedoch kommt es immer wieder zu Missverständnissen/Problemen. Nach ihrem Auslandssemesters kehrt sie nach Deutschland zurück und lässt Thibauld und ihre gemeinsame Zeit hinter sich. 20 Jahre später kommt sie zurück nach Paris und läuft dabei Thibauld wieder über den Weg und Gefühle aus der Vergangenheit kommen wieder hoch.

Nach dem Lesen des Buches würde ich am liebsten sofort nach Paris reisen. Die Stadt wurde in dem Buch so wunderschön beschrieben, sodass ich selbst auch gerne dort wäre und durch die Gassen streifen und in kleinen Cafés einkehren würde. Die Beschreibung von Paris hat mir am besten gefallen.

Die Charaktere und auch die Handlung lassen etwas zu wünschen übrig. Irgendwie konnte ich nicht wirklich eine tiefere Bindung zu den Charakteren aufbauen. Sie waren für mich nicht greifbar genug.

Die Zeitsprünge haben mir grundsätzlich sehr gut gefallen, obwohl es manchmal ein bisschen verwirrend waren. Manchmal war ich mir während dem Lesen nicht mehr sicher, ob man gerade in der Gegenwart oder der Vergangenheit ist.
Die Handlung ist einfach zu lange und zu viel dahingeplätschert, ohne große Ereignisse oder emotionale Momente.

Erst gegen Ende des Buches hat es mich mehr angesprochen und erst dann habe ich so wirklich mit den Charakteren mitgefühlt.
Aber das war halt leider zu spät und zu wenig, im Vergleich zum Rest des Buches.

Als leichter Sommerroman eignet sich das Buch auf jeden Fall, aber leider ist die Handlung zu oberflächlich und es fehlt für mich an emotionaler Tiefe. Die Geschichte hatte auf jeden Fall Potenzial, aber leider hat das gewisse Etwas gefehlt.