Eine Liebe, die 20 Jahre überdauert

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schlafmurmel Avatar

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Die Geschichte von Mona und Thibault wird auf zwei Zeitebenen erzählt – 1999 und 2019. Mona, eine Studentin aus Hamburg, geht für ein Semester nach Paris. Dort lernt sie den gutaussehenden Franzosen Thibault kennen, der das Leben scheinbar leicht nimmt und nichts anbrennen lässt. Mona verliebt sich Hals über Kopf in ihn und zwischen den beiden beginnt eine Liebesgeschichte.
Zwanzig Jahre später kehrt Mona nach Paris zurück und ausgerechnet dort läuft ihr wieder Thibault über den Weg. Er scheint sich kaum verändert zu haben und auch das Kribbeln zwischen den beiden ist sofort wieder da. Doch was ist aus ihrer damaligen Liebe geworden und kann eine Liebe nach so vielen Jahren noch einmal neu beginnen?
Lucien Marant hat einen sehr fließenden und bildhaften Schreibstil. Obwohl ich Paris nicht kenne und auch die französische Sprache nicht beherrsche, hat er mir die Stadt mit seinen Beschreibungen ein Stück nähergebracht.
Allerdings waren für mich die vielen Straßennamen und vor allem die Zeitsprünge teilweise etwas verwirrend. Auch dass die Protagonisten nach 20 Jahren kaum gealtert zu sein schienen, fand ich etwas ungewöhnlich – aber darüber konnte ich hinwegsehen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Liebe über die Jahre verändern kann und ob man nach so langer Zeit noch einmal zueinanderfinden kann. Insgesamt war es für mich eine stimmungsvolle und emotionale Geschichte mit viel Gefühl und einem schönen Ende.
Eine romantische Geschichte über eine Liebe, die vielleicht nie ganz aufgehört hat zu existieren.