Gute Unterhaltung

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sonne9 Avatar

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Das Cover von „Nächstes Mal für immer“ wirkt mit dem rosa Himmel etwas kitschig auf mich und bei Büchern, die von männlichen Autoren im weiblichen Point of View verfasst sind, bin ich immer erstmal etwas skeptisch. Umso mehr freue mich, diesem Buch eine Chance gegeben zu haben, denn ich empfand es weder als kitschig noch klischeehaft. Mona, eine der beiden Hauptprotagonist*innen war mir sowohl in ihrem Tun als auch in ihrem Denken sympathisch und wirkte authentisch auf mich. Und auch mit Thibauld wurde ich nach und nach warm. Aber nicht nur die beiden Hauptcharaktere, sondern auch die Nebenfiguren sind interessant und sympathisch gestaltet.

Lucien Marant schreibt leicht und flüssig und hat mich mit seinem Stil tatsächlich ab Seite 1 abgeholt. Insbesondere die bildlichen und detailreichen Beschreibungen der französischen Hauptstadt haben mich begeistert und gut unterhalten. So war ein Abtauchen in die Erzählung ganz einfach.

Gut gefallen haben mir auch die Wechsel zwischen den Zeitebenen. Die Rückblicke in die Neunzigerjahre haben der Geschichte eine wunderbar nostalgische Atmosphäre verliehen und eine angenehme Spannung erzeugt.

Alles in allem handelt es sich für mich bei „Nächstes Mal für immer“, um eine angenehm leichte und unterhaltsame Sommerlektüre mit Wohlfühlmomenten, einem atmosphärischen Setting und einem leichten Spannungsbogen.