Paris – Mon Amour

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internetmaus1954 Avatar

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Dieser Roman ist das erste Buch das Lucien Manant schrieb. Er wuchs in Süddeutschland auf und war durch die Nähe zu Frankreich oft in Paris.
Die Protagonistin Mona hat ein Semester in Paris studiert und kommt 2019 wieder in diese Stadt.
Die Handlung beginnt 1999 am Pariser Fernbahnhof Gare de I’Est. Dort stieg sie in die falsche Metro. Sie ist zum ersten Mal in der Stadt. Mit der Irin Louise teilt sie sich ein Zimmer in einer WG. Zwanzig Jahre später kommt Mona wieder. Eine ältere Dame hatte ihr das bei einem letzten Kaffee nach ihrem Studiemaufenthalt prophezeit. Eine Ehe, in der sie zwei Kinder bekam und eine Scheidung liegt hinter ihr. Aus gesundheitlichen Gründen nahm sie sich eine Auszeit. In Paris schwelgt sie in Erinnerungen.
Wie schon damals, hat sich Mona eine Unterkunft in einer WG gesucht.
Das Cuver ist in zarten Farben gehalten und zeig den Blick von einer Dachterrasse über die Stadt. Es reflektiert Leichtigkeit. Die Story springt zwischen den beiden Zeitebenen hin und her. Obwohl ich Paris nicht kenne, sind mir viele Beschreibungen zu ausschweifend und störten meinen Lesefluss.
Mona hat nur schöne Erinnerungen an die Stadt. Aber zwanzig Jahre sind eine lange Zeit und sie denkt, dass ihre Lebensuhr abläuft, da sie sehr krank ist.
Sie möchte Abschied nehmen und noch einmal in ihre Erinnerungen eintauchen. Natürlich trifft sie wieder auf Thibauld, der sich damals schnell aus dem Staub machte. Nun ist sie der Meinung, dass es zu spät ist.
Eine leicht zu lesende emotionale Liebesgeschichte ohne viele Höhen und Tiefen.
Für dieses durchschnittliche Buch vergebe ich drei Sterne.