...aber ich kann grade nicht sozialisieren

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Lara, 15, in einer Rehaklinik. Nicht freiwillig, aber sich auch nicht direkt verweigernd. Eher so ihr eigenes Ding durchziehend. Allerdings hat sie ihre Klingen mitgebracht, um sich zu schneiden. Das einzige Tun, welches das Verblassen ihrer Welt ein wenig stoppt. Was zuvor passiert ist, ist für den Leser - noch? - im Dunkeln und auch Lara hat bestimmte Erinnerungen ganz hinten in ihrem Kopf verborgen.
"Also bin ich allein mit meinen Gedanken, was so ziemlich das schrecklichste Ding auf der Welt ist, wie jeder weiß."

Das ist sehr lakonisch geschrieben, Laras Gedanken sind nachverfolgbar, die Entwicklung fesselnd und spannend. Gefällt mir sehr gut.