Blutiges "Hobby"
Lily Bogenbergers "Narbenmädchen" kann man wohl nur lesen, wenn man nicht betroffen ist. Das Narbenmädchen jedenfalls ist höchstgefährdet, weil sie sich mit der Rasierklinge selbst verletzt. "Ist eben mein Hobby", sagt sie selbst, dabei ist es wohl eher ein Hilfeschrei.
Der Roman beschäftigt sich auch noch mit Suizid, Depression und psychischen Erkrankungen, ist daher wohl keine leichte Kost und dennoch wohl an Jugendliche gerichtet. Die Leseprobe liest sich sehr gut, was ich insgesamt über einen Roman mit dieser Thematik denken soll, weiß ich aber noch nicht. Soll er Betroffenen helfen? Wird er Nichtbetroffene in diese Richtung lenken, wenn sie auf der Suche nach sich selbst sind?
Auf jeden Fall würde ich "Narbenmädchen" gern eine Chance geben und den Roman hier vorab lesen.
Der Roman beschäftigt sich auch noch mit Suizid, Depression und psychischen Erkrankungen, ist daher wohl keine leichte Kost und dennoch wohl an Jugendliche gerichtet. Die Leseprobe liest sich sehr gut, was ich insgesamt über einen Roman mit dieser Thematik denken soll, weiß ich aber noch nicht. Soll er Betroffenen helfen? Wird er Nichtbetroffene in diese Richtung lenken, wenn sie auf der Suche nach sich selbst sind?
Auf jeden Fall würde ich "Narbenmädchen" gern eine Chance geben und den Roman hier vorab lesen.