Ein Buch, das weh tut – und genau deshalb wichtig ist - total realistisch
Lara ist 15 und verbringt vier Wochen in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche. Allein diese Ausgangssituation hat mich sofort neugierig gemacht. Schon auf den ersten Seiten wird klar: Dieses Buch beschönigt nichts. Lara ist wütend, verletzlich, sarkastisch – und ehrlich auf eine Weise, die manchmal wehtut.
Die Gruppentherapie nervt sie, die Psychologin redet aus ihrer Sicht nur wirres Zeug, und überhaupt fühlt sich alles nach Zwang und Fremdbestimmung an. Statt sich auf die Therapie einzulassen, beginnt Lara, mit Neo und Finn zu sprechen. Keine Profis, keine fertigen Antworten – nur zwei Jugendliche, die zuhören. Und genau diese Gespräche setzen langsam etwas in Bewegung.
In der heutigen Zeit sind viele Jugendliche von psychischen Erkrankungen betroffen, daher sind Bücher dieser Thematik wichtig und informativ. Dieses Buch trifft das schlimme Thema genau. Schon die Leseprobe hat sich unglaublich gut lesen lassen – direkt und glaubwürdig. Man merkt, dass hier nichts erklärt oder entschärft werden soll, sondern dass es darum geht, wie sich das alles anfühlt.
Lara trägt ihre Wut nach außen, aber darunter liegt eine große Unsicherheit und Einsamkeit. Die Kur erscheint sinnlos, die Hilfe greift nicht sofort – und trotzdem passiert etwas. Nicht plötzlich, nicht kitschig, sondern leise und langsam. Genau das macht das Buch für mich so stark.
Besonders gefallen hat mir die Selbstironie und dieser offene Umgang mit den Gefühlen.
Die Gruppentherapie nervt sie, die Psychologin redet aus ihrer Sicht nur wirres Zeug, und überhaupt fühlt sich alles nach Zwang und Fremdbestimmung an. Statt sich auf die Therapie einzulassen, beginnt Lara, mit Neo und Finn zu sprechen. Keine Profis, keine fertigen Antworten – nur zwei Jugendliche, die zuhören. Und genau diese Gespräche setzen langsam etwas in Bewegung.
In der heutigen Zeit sind viele Jugendliche von psychischen Erkrankungen betroffen, daher sind Bücher dieser Thematik wichtig und informativ. Dieses Buch trifft das schlimme Thema genau. Schon die Leseprobe hat sich unglaublich gut lesen lassen – direkt und glaubwürdig. Man merkt, dass hier nichts erklärt oder entschärft werden soll, sondern dass es darum geht, wie sich das alles anfühlt.
Lara trägt ihre Wut nach außen, aber darunter liegt eine große Unsicherheit und Einsamkeit. Die Kur erscheint sinnlos, die Hilfe greift nicht sofort – und trotzdem passiert etwas. Nicht plötzlich, nicht kitschig, sondern leise und langsam. Genau das macht das Buch für mich so stark.
Besonders gefallen hat mir die Selbstironie und dieser offene Umgang mit den Gefühlen.