Geht an die Nieren
Schon die ersten Seiten sind sehr aufwühlend. Der Leser ist sofort mitten im Geschehen und kann die Wut und Hilflosigkeit von Lara spüren. Die Erzählung wird ungefiltert aus Laras Perspektive erzählt. Nichts wird beschönigt. Wir wissen noch nicht viel über Lara und den Hintergrund ihres Verhaltens. Ich habe das Gefühl, sie möchte gerne etwas ändern, weiß aber nicht wie sie ihre Wut und Angst anders kanalisieren soll. Es ist fraglich, ob die Klinik ihr diese Hilfe bieten kann oder ob sie sie ergreifen wird.
Es ist sicherlich ein Buch, das sehr nervenaufreibend ist. Gut finde ich, dass es das Tabu der Selbstverletzung/des Schnippelns anspricht. Ich erhoffe mir, dass es keine belehrendes Buch ist, sondern ein Buch, das Mut macht, sich seinen Dämonen zu stellen.
Es ist sicherlich ein Buch, das sehr nervenaufreibend ist. Gut finde ich, dass es das Tabu der Selbstverletzung/des Schnippelns anspricht. Ich erhoffe mir, dass es keine belehrendes Buch ist, sondern ein Buch, das Mut macht, sich seinen Dämonen zu stellen.