Unangenehm und deswegen so wichtig!
„Narbenmädchen“ überzeugt mich durch einen ausdrucksstarken, nichts beschönigenden Schreibstil, der die Realität eines psychisch erkrankten Mädchens auffängt. Ab Seite 1 wird man in eine Geschichte geschleudert, die verlangt „hinzusehen“. Wichtig bei Büchern die psychische Erkrankung thematisieren ist mir, dass sie nicht in Klischees oder Stereotypen abdriften. Bisher ist das hier nicht der Fall. Mich würde sehr interessieren wie es weitergeht.