Die Zerrissenheit eines Teenagers

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medusa0705 Avatar

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Der Roman ist sehr gut geschrieben und lässt sich super weglesen. Das Cover erinnert eher an einen Pandemie-Roman und kann etwas irritierend wirken, bis man genauer hinschaut und die Blüte erkennt.
Man kann sich sehr gut in die Protagonistin Lena hineinversetzen. Erst im Laufe des Romans erkennt man, was Lena dazu gebracht hat sich selber zu verletzen. Man erkennt die Zerrissenheit, zwischen der Verletzlichkeit eines Teenagers und der Revolte gegen die Erwachsenen. Auch wenn das Buch sehr gut geschrieben ist und der Schreibstil der Autorin überzeugt, war das Buch an der einen oder anderen Stelle etwas langatmig. Auch der Weg zur Lösungsfindung ist etwas sehr "oberflächlich" beschrieben. Hier hätte es meiner Meinung nach der Story nicht geschadet, ein Event weniger aufzunehmen und stattdessen den Weg zur Erkenntnis ausführlicher zu beschreiben. Dennoch ein lesenswertes Buch.