Durchwachsene Jugendliteratur

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marcel91 Avatar

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Zu aller erst muss ich sagen, dass ich mich riesig über dieses Buch gefreut habe und es als Lektüre für Erwachsene gesehen habe. Ich dachte mir, dass ich hier ein tiefgründiges und sehr aufschlussreiches Buch zum Thema Selbstverletzung bei Jugendlichen vor mir habe.
Nach ein paar Seiten habe ich aber gemerkt das es sich hier um Jugendliteratur handelt in der es hauptsächlich um eine Gruppe Teenies geht, die in einer Einrichtung eine Art Sommercamp für Kinder mit psychischen Problem durchleben.
Dabei wird leider jedes Klischee übernommen und das leider ziemlich plump. Ebenfalls ist es einfach nervig wenn es mal wieder eine völlig unnötige Liebesgeschichte gibt.
Nicht jede Geschichte braucht sowas. Es wäre einfach schön gewesen, wenn man hier viel mehr auf die Hauptperson eingegangen wäre. Was hat sie dazu gebracht und wie möchte sie an sich arbeiten.
Es fehlt mir einfach extrem an Tiefe in diesem Buch. Hier wurde höchstens Oberflächlich an dem Thema gearbeitet. Für ein Jugendbuch wahrscheinlich ausreichend, aber in meinen Augen wäre da so viel mehr drinnen gewesen.