Etwas oberflächlich
Die Themen, die in diesem Buch behandelt werden, finde ich als Sozialarbeiterin höchst spannend.
Für mich gehört das Buch klar in die Abteilung der Jugendbücher. Mir fehlt die Tiefe, es wurde nur oberflächlich an Vielem gekratzt, beispielsweise das Innenleben der Protagonisten wird mir zu wenig beleuchtet. Für ein Jugendbuch vermutlich ausreichend, aber ich hatte mehr erwartet.
Zudem bin ich beim Lesen immer wieder über einige Klischees gestolpert, die mich doch gestört haben. Ist es wirklich so, dass psychisch labile Jugendliche immer auch Drogen konsumieren, sehr viel Alkohol trinken, rauchen usw.?
Auch das Setting war nicht stimmig für mich. Einige Probleme der Jugendlichen sind doch für diese Art von Kur viel zu stark, z.B. wären stark essgestörte oder suizidgefährdete Jugendliche nicht nur in so einer präventiven Maßnahme untergebracht sondern in einer psychiatrischen Klinik.
Als Sozialarbeiterin sind mir ein paar kleine fachliche Fehler aufgefallen (z.B. werden PME und autogenes Training verwechselt). Außerdem fand ich es überhaupt nicht gut, wie schlecht die therapeutischen Mitarbeiter dargestellt werden.
Die völlig unnötig eingebaute Liebesgeschichte hätte es meinetwegen überhaupt nicht gebraucht.
Trotzdem halte ich das Buch für wichtig. Es wäre wünschenswert, wenn es nicht nur von Jugendlichen gelesen wird, sondern auch von Erwachsenen wie z.B. Eltern und Lehrern.
Die Autorin trifft sehr genau den Ton und die Lebenswelten der jungen Generation, die von den Erwachsenen aus vielen Gründen nicht gut gesehen und verstanden werden.
Für mich gehört das Buch klar in die Abteilung der Jugendbücher. Mir fehlt die Tiefe, es wurde nur oberflächlich an Vielem gekratzt, beispielsweise das Innenleben der Protagonisten wird mir zu wenig beleuchtet. Für ein Jugendbuch vermutlich ausreichend, aber ich hatte mehr erwartet.
Zudem bin ich beim Lesen immer wieder über einige Klischees gestolpert, die mich doch gestört haben. Ist es wirklich so, dass psychisch labile Jugendliche immer auch Drogen konsumieren, sehr viel Alkohol trinken, rauchen usw.?
Auch das Setting war nicht stimmig für mich. Einige Probleme der Jugendlichen sind doch für diese Art von Kur viel zu stark, z.B. wären stark essgestörte oder suizidgefährdete Jugendliche nicht nur in so einer präventiven Maßnahme untergebracht sondern in einer psychiatrischen Klinik.
Als Sozialarbeiterin sind mir ein paar kleine fachliche Fehler aufgefallen (z.B. werden PME und autogenes Training verwechselt). Außerdem fand ich es überhaupt nicht gut, wie schlecht die therapeutischen Mitarbeiter dargestellt werden.
Die völlig unnötig eingebaute Liebesgeschichte hätte es meinetwegen überhaupt nicht gebraucht.
Trotzdem halte ich das Buch für wichtig. Es wäre wünschenswert, wenn es nicht nur von Jugendlichen gelesen wird, sondern auch von Erwachsenen wie z.B. Eltern und Lehrern.
Die Autorin trifft sehr genau den Ton und die Lebenswelten der jungen Generation, die von den Erwachsenen aus vielen Gründen nicht gut gesehen und verstanden werden.