Keine leichte Kost

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leipzigermissmarple Avatar

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In einer Zeit, in der gefühlt vor allem die Romance-Bücher im Fokus stehen und auf Social Media gehypt werden, finde ich es besonders wichtig, auch andere Titel populärer zu machen, vor allem, wenn sie so gut und eindringlich geschrieben sind wie „Narbenkind“.

Die Geschichte ist keine leichte Kost, auch wenn sie „nur“ ein Jugendbuch ist. Man leidet beim Lesen mit der 15jährigen Lara mit, der weder Alkohol noch Ritzen noch…fremd sind. Glücklicherweise erhält sie die volle Unterstützung ihrer Eltern und findet Freunde bei ihrem wichtigen Klinikaufenthalt.

Die Sprache ist einfach und gut verständlich, so dass niemand befürchten muss, mit medizinischen oder psychologischen Fachbegriffen am laufenden Band „erschlagen“ zu werden.

Betroffene, egal ob als Patient oder Angehöriger, finden am Ende des Buches auch eine Liste mit Anlaufstellen in
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das ist sicherlich hilfreich, diese Infos auf einen Blick zu haben.

Ich kann Laras Geschichte nur empfehlen!