Rau, echt, unvergesslich – Narbenmädchen trifft mitten ins Herz
Das Cover macht direkt neugierig: schlicht in Schwarz mit einer lila Distel – zart, aber dunkel. Passt perfekt zum Inhalt, ohne zu viel zu verraten. Genau das richtige Maß.
Inhaltlich geht es ans Eingemachte: Lara ist 15 und landet für vier Wochen in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche – Rasierklingen inklusive, die sie heimlich eingeschmuggelt hat. Klingt schwer, ist es auch. Aber Bogenberger schafft es, das ohne Kitsch oder erhobenen Zeigefinger zu erzählen.
Der Schreibstil ist das eigentliche Highlight: Laras Perspektive ist teils humorvoll, teils trotzig und voller Wut – man landet direkt in ihrem Kopf. Klar, direkt, kein Schönreden. Das fühlt sich echt an.
Die Figuren überzeugen ebenfalls. Besonders die Beziehung zwischen Lara, Neo und Finn trägt das Buch – drei Jugendliche, die sich gegenseitig auffangen, weil sonst niemand da ist. Authentisch und ohne falsche Harmonie.
Kurzes Fazit: Ein ehrliches, mutiges Debüt, das wichtige Themen nicht wegschaut. Unbedingt lesen – aber mit der richtigen Portion innerer Stabilität im Gepäck.
Inhaltlich geht es ans Eingemachte: Lara ist 15 und landet für vier Wochen in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche – Rasierklingen inklusive, die sie heimlich eingeschmuggelt hat. Klingt schwer, ist es auch. Aber Bogenberger schafft es, das ohne Kitsch oder erhobenen Zeigefinger zu erzählen.
Der Schreibstil ist das eigentliche Highlight: Laras Perspektive ist teils humorvoll, teils trotzig und voller Wut – man landet direkt in ihrem Kopf. Klar, direkt, kein Schönreden. Das fühlt sich echt an.
Die Figuren überzeugen ebenfalls. Besonders die Beziehung zwischen Lara, Neo und Finn trägt das Buch – drei Jugendliche, die sich gegenseitig auffangen, weil sonst niemand da ist. Authentisch und ohne falsche Harmonie.
Kurzes Fazit: Ein ehrliches, mutiges Debüt, das wichtige Themen nicht wegschaut. Unbedingt lesen – aber mit der richtigen Portion innerer Stabilität im Gepäck.