Weder Fisch noch Fleisch
Was hatte ich von einem Weltatlas für Kinder erwartet? Viele Landkarten. Wer den Untertitel des Buchcovers liest stellt jedoch fest, dass es auch um fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere geht.
Die Gliederung des Atlas ist logisch und die Abschnitte sind farblich gut aufbereitet. Es gibt anschauliche Karten, viele Informationen zu Besonderheiten des Landes, interessante Grafiken, Flaggen, Umrechnungstabellen und vieles mehr. Die verwendeten Fotos sind sensationell, für meinen Geschmack gibt es aber zu wenig Landschaftsfotos. Hier ist m.E. auch einer der Schwachpunkte des Buches.
Das Buch ist mit wunderschönen Fotos überfrachtet. Die Fakten bleiben da zu sehr auf der Strecke, insbesondere sind sie zu dünn, zweifelhaft oder falsch. Beispiele:
Die Lebenserwartung in Afghanistan liegt lt. Weltatlas bei 54 Jahren, lt. statistischem Bundesamt liegt sie bei 66 Jahren.
Die Lebensmittelverschwendung in Haushalten soll in Nigeria in absoluten Zahlen in Tonnen höher sein als in den USA?
Wenn man beispielsweise Bamako auf der Landkarte sucht, findet man den Ort nicht unter den im Anhang angegebenen. Koordinaten. Diese drei Beispiele lassen mich an der Qualität des Nachschlagewerks zweifeln.
Auch über die Zielgruppe bin ich mir nicht im Klaren. Die Texte sind für Achtjährige nicht immer einfach zu verstehen. Für ältere Kinder sind sie jedoch sicherlich gut machbar. Obwohl ich Begriffe wie die azimutale Kartenprojektion schon gewagt finde. Die vielen nur kurz angeschnittenen Themen eignen sich eher, um Interesse zu wecken, da sie inhaltlich nicht in die Tiefe gehen.
Fazit: Das Buch ist hübsch anzuschauen, als Nachschlagewerk jedoch nicht geeignet.
Die Gliederung des Atlas ist logisch und die Abschnitte sind farblich gut aufbereitet. Es gibt anschauliche Karten, viele Informationen zu Besonderheiten des Landes, interessante Grafiken, Flaggen, Umrechnungstabellen und vieles mehr. Die verwendeten Fotos sind sensationell, für meinen Geschmack gibt es aber zu wenig Landschaftsfotos. Hier ist m.E. auch einer der Schwachpunkte des Buches.
Das Buch ist mit wunderschönen Fotos überfrachtet. Die Fakten bleiben da zu sehr auf der Strecke, insbesondere sind sie zu dünn, zweifelhaft oder falsch. Beispiele:
Die Lebenserwartung in Afghanistan liegt lt. Weltatlas bei 54 Jahren, lt. statistischem Bundesamt liegt sie bei 66 Jahren.
Die Lebensmittelverschwendung in Haushalten soll in Nigeria in absoluten Zahlen in Tonnen höher sein als in den USA?
Wenn man beispielsweise Bamako auf der Landkarte sucht, findet man den Ort nicht unter den im Anhang angegebenen. Koordinaten. Diese drei Beispiele lassen mich an der Qualität des Nachschlagewerks zweifeln.
Auch über die Zielgruppe bin ich mir nicht im Klaren. Die Texte sind für Achtjährige nicht immer einfach zu verstehen. Für ältere Kinder sind sie jedoch sicherlich gut machbar. Obwohl ich Begriffe wie die azimutale Kartenprojektion schon gewagt finde. Die vielen nur kurz angeschnittenen Themen eignen sich eher, um Interesse zu wecken, da sie inhaltlich nicht in die Tiefe gehen.
Fazit: Das Buch ist hübsch anzuschauen, als Nachschlagewerk jedoch nicht geeignet.