Ein Thriller mit Biss und Atmosphäre
Ermittlerin Mila Weiss, Leiterin einer Sondereinheit für Serienverbrechen, reist allein in ein abgelegenes Bergdorf in den Alpen. Ihr Ziel: Johannes Toblach, ein gesuchter Mann, der zwei Mädchen entführt hat. Den entscheidenden Hinweis auf seinen Aufenthaltsort hat sie sich durch monatelange, geheime Cello-Konzerte für einen inhaftierten Schwerverbrecher erkauft. Was Mila nicht ahnt: Toblach weiß bereits von ihrer Ankunft und beobachtet sie vom ersten Moment an. Am nächsten Morgen wird im Dorf eine grausam zugerichtete Leiche entdeckt – und die Jagd nimmt eine unerwartete Wendung.
Der Prolog ist stark. Das rote Kleid im weißen Schnee als bewusst gestellte Falle – das ist ein markantes, einprägsames Bild, das sofort Spannung erzeugt und thematisch das ganze Buch trägt. Cors weiß, wie man eine Szene auflädt.
Die Atmosphäre ist das eigentliche Pfund dieses Texts. Das Bergdorf, der Nebel, das monotone Kreischen der Sägen – das alles sitzt. Ich habe beim Lesen ein bisschen mitgefroren 😉. Die Welt fühlt sich dicht und echt an, und das ist für einen Thriller das Wichtigste überhaupt.
Mila ist eine sympathische Protagonistin. Die Cello-Backstory ist originell und verleiht ihr Tiefe, ohne aufgesetzt zu wirken. Auch die kleinen Details – der sterbende Falke, den sie erlöst, der Hund, der sich ihr anschließt – zeigen Charakter auf eine schöne, unaufdringliche Weise.
Das Perspektivwechsel-Kapitel aus Toblachs Sicht ist handwerklich gut gelöst. Er kennt sie, sie kennt ihn nicht – das klassische Ungleichgewicht des Thrillers ist sofort etabliert.
Ein solider, atmosphärisch überzeugender Thriller-Auftakt von jemandem, der sein Handwerk offensichtlich beherrscht. Die Leseprobe macht definitiv Lust auf mehr.
Der Prolog ist stark. Das rote Kleid im weißen Schnee als bewusst gestellte Falle – das ist ein markantes, einprägsames Bild, das sofort Spannung erzeugt und thematisch das ganze Buch trägt. Cors weiß, wie man eine Szene auflädt.
Die Atmosphäre ist das eigentliche Pfund dieses Texts. Das Bergdorf, der Nebel, das monotone Kreischen der Sägen – das alles sitzt. Ich habe beim Lesen ein bisschen mitgefroren 😉. Die Welt fühlt sich dicht und echt an, und das ist für einen Thriller das Wichtigste überhaupt.
Mila ist eine sympathische Protagonistin. Die Cello-Backstory ist originell und verleiht ihr Tiefe, ohne aufgesetzt zu wirken. Auch die kleinen Details – der sterbende Falke, den sie erlöst, der Hund, der sich ihr anschließt – zeigen Charakter auf eine schöne, unaufdringliche Weise.
Das Perspektivwechsel-Kapitel aus Toblachs Sicht ist handwerklich gut gelöst. Er kennt sie, sie kennt ihn nicht – das klassische Ungleichgewicht des Thrillers ist sofort etabliert.
Ein solider, atmosphärisch überzeugender Thriller-Auftakt von jemandem, der sein Handwerk offensichtlich beherrscht. Die Leseprobe macht definitiv Lust auf mehr.