Undurchdringlich

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Ich habe die Leseprobe von Nebelbeute gelesen und war sofort wieder drin. Das Gefühl aus den ersten beiden Bänden ist direkt zurück, nur intensiver.

Mila geht diesmal allein los. Man merkt schnell, wie sehr sie der Fall persönlich trifft. Ihre Gedanken wirken getrieben und unruhig. Ich hatte ständig das Gefühl, dass sie einen Schritt zu weit geht. Genau das macht es spannend.

Die erste Szene mit der Leiche hat sich direkt festgesetzt. Das Bild ist klar und unangenehm. Der Fundort mitten in der Natur verstärkt die Wirkung. Berge, Wald und Nebel sorgen für eine dichte Stimmung. Ich war sofort im Kopfkino.

Als Jakob Krogh und die Gruppe 4 dazukommen, zieht das Tempo nochmal an. Die Perspektivwechsel funktionieren für mich wieder sehr gut. Ich mag das Zusammenspiel im Team schon aus den vorherigen Bänden. Hier wirkt alles noch angespannter, weil Mila selbst zur Zielscheibe wird.

Was mir besonders aufgefallen ist:
• Die Geschichte startet ohne Umwege
• Mila steht viel stärker im Fokus
• Der Fall wirkt persönlicher und bedrohlicher
• Das abgelegene Dorf sorgt für eine beklemmende Atmosphäre

Der Täter bleibt in der Leseprobe im Hintergrund. Genau das hält die Spannung oben. Ich hatte direkt mehrere Vermutungen, aber nichts war klar.

Ich habe richtig Lust bekommen weiterzulesen. Nicht nur wegen des Falls, sondern vor allem wegen Mila. Ich will wissen, was mit ihr passiert und wie das Team sie findet.

Für mich fühlt sich der dritte Band nach einer klaren Steigerung an. Genau deshalb will ich das Buch unbedingt weiterlesen.