Der dunkelste Ort der Welt
„Nebelbeute“, der dritte Band der Thriller-Reihe um die Gruppe 4 aus der Feder von Benjamin Cors, erschienen 2026 bei dtv, ist der bisher beste Band der Reihe, ein Pageturner Deluxe, im positivsten Sinne ein Thriller wie aus dem Lehrbuch, enorm stark und packend.
Der Roman spielt diesmal in einem abgelegenen Bergdorf, wo die Ermittlerin Mila Weiss sich erneut auf die Spuren ihres Erzfeindes Johannes Toblach begibt – und diesmal ist die Jägerin gekommen, um ihre Beute zur Strecke zu bringen. Doch schnell geschieht in der Einöde ein erster Mord und der Fall nimmt Dimensionen an, die nicht vorstellbar waren, weshalb sich in Windeseile die schon bekannte gesamte Gruppe 4, Sondereinheit für Serienstraftaten, angeführt von Jakob Krogh, der sich schon in den letzten Bänden immer mehr an Mila angenähert hat, ebenfalls im Bergdorf einfindet, wo Mila inzwischen in Schwierigkeiten geraten ist. Doch kommen sie noch rechtzeitig? Und kann Mila Toblach endlich das Handwerk legen?
Formal schreibt Cors diesmal anders als sonst zunächst aus der Perspektive von Mila, dann aus der von Jakob, ein spannender Twist für den Triller. Und apropos Spannung: Cors produziert hier sein Meisterstück. Atemlos folgt man lesend der Handlung, Cors serviert viele mögliche Täter und immer wieder bringt noch ein Plottwist neue Dynamik in die Handlung. Das Setting in den Bergen inmitten von Schnee und Eis, die eigenbrötlerischen Dorfbewohner: innen, die immer engere Beziehung zwischen den Ermittlern, die Rasanz und der Zeitdruck, der unter allem liegt: Einfach richtig gut gebaut. Und das Ende bis kurz vor dem Schluss nicht vorhersehbar. Dabei schadet es zwar nicht, die vorherigen Bände gelesen zu haben, Cors webt wichtige Informationen aber so geschickt in die Handlung ein, dass das Buch sehr gut auch als Standalone gelesen werden kann – und Menschen, die die vorherigen Bände kennen dennoch nicht gelangweilt werden.
Mit diesem Thriller hat Cors sich selbst übertroffen. Und da zum Glück Jakobs Trauma noch nicht auserzählt ist: Dürfen wir hoffentlich auf weitere Bände mit der Gruppe 4 hoffen. Ein Knaller. Nicht verpassen.
Ein großes Dankeschön an vorablesen.de und dtv für das Rezensionsexemplar!
Der Roman spielt diesmal in einem abgelegenen Bergdorf, wo die Ermittlerin Mila Weiss sich erneut auf die Spuren ihres Erzfeindes Johannes Toblach begibt – und diesmal ist die Jägerin gekommen, um ihre Beute zur Strecke zu bringen. Doch schnell geschieht in der Einöde ein erster Mord und der Fall nimmt Dimensionen an, die nicht vorstellbar waren, weshalb sich in Windeseile die schon bekannte gesamte Gruppe 4, Sondereinheit für Serienstraftaten, angeführt von Jakob Krogh, der sich schon in den letzten Bänden immer mehr an Mila angenähert hat, ebenfalls im Bergdorf einfindet, wo Mila inzwischen in Schwierigkeiten geraten ist. Doch kommen sie noch rechtzeitig? Und kann Mila Toblach endlich das Handwerk legen?
Formal schreibt Cors diesmal anders als sonst zunächst aus der Perspektive von Mila, dann aus der von Jakob, ein spannender Twist für den Triller. Und apropos Spannung: Cors produziert hier sein Meisterstück. Atemlos folgt man lesend der Handlung, Cors serviert viele mögliche Täter und immer wieder bringt noch ein Plottwist neue Dynamik in die Handlung. Das Setting in den Bergen inmitten von Schnee und Eis, die eigenbrötlerischen Dorfbewohner: innen, die immer engere Beziehung zwischen den Ermittlern, die Rasanz und der Zeitdruck, der unter allem liegt: Einfach richtig gut gebaut. Und das Ende bis kurz vor dem Schluss nicht vorhersehbar. Dabei schadet es zwar nicht, die vorherigen Bände gelesen zu haben, Cors webt wichtige Informationen aber so geschickt in die Handlung ein, dass das Buch sehr gut auch als Standalone gelesen werden kann – und Menschen, die die vorherigen Bände kennen dennoch nicht gelangweilt werden.
Mit diesem Thriller hat Cors sich selbst übertroffen. Und da zum Glück Jakobs Trauma noch nicht auserzählt ist: Dürfen wir hoffentlich auf weitere Bände mit der Gruppe 4 hoffen. Ein Knaller. Nicht verpassen.
Ein großes Dankeschön an vorablesen.de und dtv für das Rezensionsexemplar!