Gruppe 4 ermittelt wieder

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marielu Avatar

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Zum Inhalt:
Robert Walch gibt endlich nach Monaten Mila den Aufenthaltsort von Toblach bekannt. Sofort macht sich Mila auf den Weg in das abgelegene kleine Dorf in den Bergen, das von Wäldern umgeben ist.
Die Suche gestaltet sich schwierig, dabei ahnt Mila nicht, dass sie bereits erwartet wurde. Ist sie Jägerin oder Gejagte? Als ein Mordopfer öffentlich zur Schau gestellt wird, ist sich Mila nicht sicher, ob dies ein Opfer von Toblach ist. Kurz danach verschwindet Mila spurlos und ein weiteres Todesopfer wird gefunden. Jetzt gibt es für Jakob Krogh kein Halten mehr und zusammen macht sich die Gruppe 4 auf die Suche nach Mila und einem gefährlichen Killer.

Meine Meinung:
Das Cover zeigt schon die düstere Atmosphäre, die in dem Buch vorherrscht. Dichter Nebel, Kälte, starker Schneefall und die Stille in den Wäldern, wenn das Sägewerk nicht arbeitet, werden authentisch beschrieben und wirken beklemmend. Die Spannung baut sich langsam auf, wirkt zunächst erst unterschwellig, um sich dann Seite für Seite zu steigern. Kein Wunder, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Nach einiger Zeit war ich mir ziemlich sicher, dass nicht nur Toblach sein Unwesen in diesem Bergdorf treibt. Benjamin Cors bietet hier einige Akteure, die ich in Verdacht hatte, und wenn ich glaubte, auf der richtigen Spur zu sein, machte mir der Autor einen Strich durch die Rechnung. Genau das liebe ich an Thrillern. Allerdings irritierte mich, dass nicht alle Leichen gleichmäßig von den Ermittlern beachtet wurden. Die Szenen überzeugen und sind zusammen mit den Charakteren glaubwürdig und stimmig.

Fazit:
Geschickte Wendungen, eine beklemmende Atmosphäre und die richtige Spannung sorgen für gute Unterhaltung.