Jagd im verschlossenen Bergdorf
„Nebelbeute“ von Benjamin Cors ist ein packender, atmosphärischer Thriller, der die Reihe um Mila Weiss und Jakob Krogh in einem düsteren Bergsetting fortsetzt. Der Roman wirkt von Anfang an intensiv, weil Nebel, Wälder und ein verschlossenes Dorf sofort Spannung erzeugen.
Mila Weiss ist auf der Jagd nach Johannes Toblach, einem Phantom aus ihrer Vergangenheit, das sie tief in die Berge verfolgt. Kurz nach ihrer Ankunft wird jedoch eine Leiche in den Bäumen gefunden, und Mila selbst verschwindet spurlos. Die Gruppe 4 unter Jakob Krogh startet die Suche und stößt auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem der Nebel noch dichter ist als das Schweigen. Schon bald merken sie, dass sie in das grausame Spiel eines Serienmörders geraten sind.
Stark ist vor allem die dichte, bedrückende Atmosphäre, die Benjamin Cors über den ganzen Roman aufrechterhält. Die Wälder, der Nebel und das leise Dorf tragen eine enorme Stimmung, die die Ermittlungen und die persönlichen Konflikten von Mila wirkungsvoll untermalen. Auch die Verbindung aus aktueller Bedrohung und alter Vergangenheit gibt dem Thriller Tiefe.
Der Mittelteil ist nicht langatmig, überschlägt die Ereignisse statt dessen eher – das Buch hat stellenweise etwas zu viel parallele Storyline und komplexes Plotting, was es intensiv und manchmal fast überladen macht.
„Nebelbeute“ ist eine klare Empfehlung für alle, die härtere, atmosphärische Krimis mögen. Benjamin Cors liefert einen spannenden, intensiven Fall.
Mila Weiss ist auf der Jagd nach Johannes Toblach, einem Phantom aus ihrer Vergangenheit, das sie tief in die Berge verfolgt. Kurz nach ihrer Ankunft wird jedoch eine Leiche in den Bäumen gefunden, und Mila selbst verschwindet spurlos. Die Gruppe 4 unter Jakob Krogh startet die Suche und stößt auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem der Nebel noch dichter ist als das Schweigen. Schon bald merken sie, dass sie in das grausame Spiel eines Serienmörders geraten sind.
Stark ist vor allem die dichte, bedrückende Atmosphäre, die Benjamin Cors über den ganzen Roman aufrechterhält. Die Wälder, der Nebel und das leise Dorf tragen eine enorme Stimmung, die die Ermittlungen und die persönlichen Konflikten von Mila wirkungsvoll untermalen. Auch die Verbindung aus aktueller Bedrohung und alter Vergangenheit gibt dem Thriller Tiefe.
Der Mittelteil ist nicht langatmig, überschlägt die Ereignisse statt dessen eher – das Buch hat stellenweise etwas zu viel parallele Storyline und komplexes Plotting, was es intensiv und manchmal fast überladen macht.
„Nebelbeute“ ist eine klare Empfehlung für alle, die härtere, atmosphärische Krimis mögen. Benjamin Cors liefert einen spannenden, intensiven Fall.