Spannung bis zur letzten Seite

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lesemausu Avatar

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Der Thriller „Nebelbeute“ von Benjamin Cors ist der dritte Band der Reihe um die Ermittlungsgruppe „Gruppe 4“.

Die Ermittlerin Mila Weiß verfolgt auf eigene Faust die Spur von Johannes Toblach, einem Kindesentführer aus dem vorherigen Band. Ihre Suche führt sie in ein abgelegenes, verschneites Bergdorf. Dort wird eine grausam inszenierte Leiche entdeckt, und kurz darauf verschwindet Mila selbst.

Das Buch hat mich direkt gepackt. Die Atmosphäre ist richtig düster, und bei dem abgelegenen Dorf hatte man ständig das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Mila fand ich als Hauptfigur sehr interessant.

Ständig tauchten neue Verdächtige und offene Fragen auf, sodass man unbedingt weiterlesen wollte. Auf dem Weg zur Auflösung blieb vieles offen und unvorhersehbar. Die Ermittlungsarbeit der Gruppe 4 gefiel mir sehr, weil sich nach und nach die einzelnen Puzzleteile zusammenfügten.

Das Finale hat mich noch einmal richtig gepackt. Ich lag mehrmals falsch mit meinen Verdächtigungen, und die Auflösung konnte mich wirklich überraschen. Die Szenen waren unglaublich spannend und sehr bildhaft beschrieben. Auch das Zusammenspiel der Gruppe 4 hat mir wieder gut gefallen.

Insgesamt war „Nebelbeute“ für mich ein atmosphärischer Thriller mit vielen Wendungen, der die Spannung bis zur letzten Seite aufrechterhalten konnte.