Starker, spannender dritter Teil um die Gruppe 4

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meggie3 Avatar

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Mila, ein Part des Teamleitungstandems der Gruppe 4, macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrem Erzfeind Toblach. Dafür fährt sie allein in die Berge, in ein kleines Bergdorf. Die Einheimischen sind wortkarg und Fremden gegenüber eher skeptisch. Systematisch sucht Mila nach Toblach, der vor einigen Jahren zwei Mädchen entführt hatte, die Mila nicht schützen konnte. Kurz nach ihrer Ankunft in dem Bergdorf geschieht ein Mord: Ein Mann wird übel zugerichtet und öffentlich präsentiert. Die örtliche Polizei beginnt zu ermitteln und auch Milas Kolleg:innen der Gruppe 4 bekommen Wind von den Geschehnissen in den Bergen. Als dann auch noch tagelang kein Lebenszeichen von Mila kommt, reist die Gruppe 4 rund um Jakob an, unterstützen die Ermittlungen der örtlichen Polizei und setzen gleichzeitig alles daran, Mila lebend zu finden…

Nachdem ich die ersten beiden Bände um die Gruppe 4 verschlungen habe, hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an Teil 3. Und „Nebelbeute“ hat diese absolut nicht enttäuscht. Ich mag die Protagonist:innen wirklich gerne und finde ihre Entwicklung und ihr Zusammenwachsen zu einem im Ernstfall gut funktionierenden Team sehr gut beschrieben.

Der Schreibstil lässt sich gewohnt gut und flüssig lesen. Auch von der Spannung her steht der dritte Teil der Reihe seinen Vorgängern in Nichts nach. Obwohl bereits der Klappentext verrät, dass Mila verschwindet, fand ich den Handlungsstrang um sie sehr spannend. Das Finale hat nochmal zusätzlich angezogen und die Story hatte natürlich auch noch eine gelungene, überraschende Wendung parat.

Für mich ist „Nebelbeute“ ein von vorne bis hinten gelungener Thriller, der sich nahtlos in die Reihe um Mila und Jakob einfügt. Ich hoffe und freue mich auf einen weiteren Band!