Unterhaltsamer, spannender Thriller!

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„Nebelbeute“ ist der dritte Teil um die Gruppe 4. Für mich war es allerdings das erste Buch dieser Serie, aber ließ sich gut ohne Vorkenntnisse lesen. Die Spannung startete gleich mit dem Prolog und baut sich von Kapitel zu Kapitel immer mehr auf.

Es beginnt damit, dass Mila um eine Auszeit bat, um in ein kleines Dorf in den Bergen zu fahren, um nach dem Entführer von zwei Mädchen Johannes Toblach zu suchen. Mila will erfahren, wo die Mädchen sind. Dass sich Toblach in den bergen versteckt hat, hat ihr ein Insasse im Gefängnis erzählt. Aber plötzlich geschehen in dem Dorf brutale Morde, die aber eins gemeinsam haben. Die Leichen sind symmetrisch ausgerichtet. Auch Mila wird von örtlichen Ermittlern befragt, da sie mit dem ersten Opfer zuletzt gesprochen hatte. Sie gibt sich aber nicht als Polizistin zu erkennen. Nach drei Wochen findet sie Toblach und kämpft mit ihm, dabei stirbt er. Mila kehrt in die gemietete Hütte zurück und wird dort entführt. Nun kommt endlich die Gruppe 4 ins Spiel, denn als Mila sich nicht mehr meldet, wollen sie nach ihr suchen. Dabei stoßen sie auch auf die Morde und Lucy stellt fest, dass es in dem kleinen Bergdorf ungewöhnlich viele Todesfälle gibt. Aber Mila zu finden steht im Vordergrund, und es gibt Spuren, die in alle möglichen Richtungen führen, aber leider nicht zu Mila? Wo ist Mila? Hat der Mörder sie in seiner Gewalt? Lebt sie überhaupt noch?

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, der Spannungsbogen hoch gespannt und die Kapitel waren von einer angenehmen Länge. Die Protagonisten sind gut beschrieben und kommen sympathisch herüber.

Fazit: Unterhaltsamer, spannender Thriller!