Eine eigentlich spannende Idee mit etwas unangenehmer Umsetzung
Worum geht’s?
Mitten in Paris aufzuwachen, ohne Erinnerung und ohne ihren eigenen Namen zu kennen stand definitiv nicht auf Zoes Bingo-Karte. Als sie in Lebensgefahr schwebt, bleibt ihr nur die Flucht mit dem heißen, aber absolut widerwilligen Agenten Jake, der alles andere als begeistert davon ist, Zoe unter seine Fittiche nehmen zu müssen – und der ihr in der Rolle als frisch angetrauter Ehemann doch besser gefällt, als für die beiden gut wäre.
Meine Meinung:
Dass die Autorin bereits früher erfolgreiche Spionagebücher für Jugendliche geschrieben hat, hat meine Erwartungen an dieses Buch tatsächlich relativ hoch geschraubt, auch wenn ich mir eigentlich schon vor dem Lesen gedacht habe, dass das eventuell ein bisschen vorschnell hätte sein können. Dieser Eindruck hat sich dann beim Lesen leider recht schnell bestätigt, auch wenn diese Geschichte in meinen Augen trotzdem Unterhaltungswert hat.
Der Schreibstil an sich war leider schon nicht mein Fall, da mir die Ausdrucksweise insgesamt zu bemüht jugendlich war, was in meinen Augen einfach nicht zur Geschichte und den Figuren gepasst hat. Auch das Setting hätte leider nur in der Theorie funktionieren können, da ich beim Lesen häufig einfach nicht das Gefühl hatte, dass ich der Erzählung glauben könnte, sondern vor allem Jake für alles, aber ganz sicher nicht für einen Geheimagenten gehalten hätte.
Auch der Handlungsbogen an sich hat leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt, da ich durchaus auf ein wenig Spannung gehofft hatte, hier aber vornehmlich mit Figurenproblematik und ziemlich nebensächlichen Konflikten konfrontiert wurde, die für die Geschichte eigentlich keine allzu große Rolle gespielt haben. Folglich hatten dann auch die Figuren für meinen Geschmack nicht genug Tiefe, was bei einer locker-leichten Romanze vielleicht gar nicht so schlimm wäre, hier in Kombination mit dem eher kindlich-naiven Verhalten der Protagonistin in brenzligen Situationen aber leider einfach nur nervig für mich war.
Die offensichtlich gewollt witzigen Szenen hatten dabei zwar schon einen gewissen Unterhaltungswert, vom Hocker gerissen hat mich das Buch aber leider insgesamt nicht. Die Kopie eines erfolgreichen Reihenkonzepts für eine ältere Zielgruppe hat hier daher in meinen Augen leider eher nicht funktioniert, was ich angesichts meiner Erwartungen auch im Nachhinein betrachtet noch schade finde.
Fazit:
Auch wenn ich die Figuren und ihre Interaktion ehrlicherweise zum Fremdschämen fand, hatte das Buch an sich schon einen gewissen Unterhaltungswert. Die Idee hatte in meinen Augen allerdings mehr Potenzial, als hier herausgeholt wurde, denn richtig funktioniert hat das Schreiben eines bekannten Szenarios der Autorin für eine ältere Zielgruppe leider nicht.
Dafür gibt es zwei Bücherstapel von mir.
Mitten in Paris aufzuwachen, ohne Erinnerung und ohne ihren eigenen Namen zu kennen stand definitiv nicht auf Zoes Bingo-Karte. Als sie in Lebensgefahr schwebt, bleibt ihr nur die Flucht mit dem heißen, aber absolut widerwilligen Agenten Jake, der alles andere als begeistert davon ist, Zoe unter seine Fittiche nehmen zu müssen – und der ihr in der Rolle als frisch angetrauter Ehemann doch besser gefällt, als für die beiden gut wäre.
Meine Meinung:
Dass die Autorin bereits früher erfolgreiche Spionagebücher für Jugendliche geschrieben hat, hat meine Erwartungen an dieses Buch tatsächlich relativ hoch geschraubt, auch wenn ich mir eigentlich schon vor dem Lesen gedacht habe, dass das eventuell ein bisschen vorschnell hätte sein können. Dieser Eindruck hat sich dann beim Lesen leider recht schnell bestätigt, auch wenn diese Geschichte in meinen Augen trotzdem Unterhaltungswert hat.
Der Schreibstil an sich war leider schon nicht mein Fall, da mir die Ausdrucksweise insgesamt zu bemüht jugendlich war, was in meinen Augen einfach nicht zur Geschichte und den Figuren gepasst hat. Auch das Setting hätte leider nur in der Theorie funktionieren können, da ich beim Lesen häufig einfach nicht das Gefühl hatte, dass ich der Erzählung glauben könnte, sondern vor allem Jake für alles, aber ganz sicher nicht für einen Geheimagenten gehalten hätte.
Auch der Handlungsbogen an sich hat leider nicht ganz meine Erwartungen erfüllt, da ich durchaus auf ein wenig Spannung gehofft hatte, hier aber vornehmlich mit Figurenproblematik und ziemlich nebensächlichen Konflikten konfrontiert wurde, die für die Geschichte eigentlich keine allzu große Rolle gespielt haben. Folglich hatten dann auch die Figuren für meinen Geschmack nicht genug Tiefe, was bei einer locker-leichten Romanze vielleicht gar nicht so schlimm wäre, hier in Kombination mit dem eher kindlich-naiven Verhalten der Protagonistin in brenzligen Situationen aber leider einfach nur nervig für mich war.
Die offensichtlich gewollt witzigen Szenen hatten dabei zwar schon einen gewissen Unterhaltungswert, vom Hocker gerissen hat mich das Buch aber leider insgesamt nicht. Die Kopie eines erfolgreichen Reihenkonzepts für eine ältere Zielgruppe hat hier daher in meinen Augen leider eher nicht funktioniert, was ich angesichts meiner Erwartungen auch im Nachhinein betrachtet noch schade finde.
Fazit:
Auch wenn ich die Figuren und ihre Interaktion ehrlicherweise zum Fremdschämen fand, hatte das Buch an sich schon einen gewissen Unterhaltungswert. Die Idee hatte in meinen Augen allerdings mehr Potenzial, als hier herausgeholt wurde, denn richtig funktioniert hat das Schreiben eines bekannten Szenarios der Autorin für eine ältere Zielgruppe leider nicht.
Dafür gibt es zwei Bücherstapel von mir.