Der letzte lebende Feuerdrache

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eviesk Avatar

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Nico ist frisch umgezogen, weshalb er noch keinen Anschluss gefunden hat und ein paar Schüler hacken auf ihm herum. Doch das hat bald ein Ende, denn auf seiner Fensterbank sitzt auf einmal ein Drache. Daimon begleitet Nico nun jeden Tag und greift ein, wenn er ungerecht behandelt wird. Aber schon bald müssen sie sich nicht nur mit Menschen herumschlagen.

Nico ist ein sympathischer Kerl. Am Anfang ist er noch recht unsicher, mit der Zeit wird er mutiger. Er hat ein gutes Herz und versucht für andere einzustehen. Mira ist eine coole Person, die sich nichts sagen lässt. Sie lässt sich nicht unterkriegen und steht zu sich selbst. Daimon bringt Witz in die Geschichte. Er scheint immer einen guten Spruch parat zu haben und ist ein guter Freund für Nico.
Die Handlung ist interessant und hat actionreiche Momente. Ich hatte aber manchmal das Gefühl, dass einfach nur Szene an Szene gehängt wurde und es keinen flüssigen Übergang gibt. Das Buch greift Themen wie Mobbing und Obdachlosigkeit auf und es vermittelt die wichtige Botschaft, mutig zu sein und sowohl für sich selbst als auch für andere einzustehen, wenn jemandem Unrecht widerfährt. Das finde ich gut und wichtig. Die Fantasy-Elemente mochte ich gerne. Neben Daimon tauchen noch andere Wesen auf, die nicht in die Menschenwelt gehören und sie haben es auf Daimon abgesehen, denn Drachen gehören ihrer Meinung nach ausgerottet.
Der Schreibstil ist einfach und die Sätze meist kurz, weshalb er gut zur Zielgruppe passt. Die Länge der Kapitel ist angenehm, weshalb man schnell durch die Geschichte kommt.
Die Illustrationen sind ansprechend und insbesondere die actionreichen Zeichnungen mochte ich gerne, aber auch die ruhigeren Illustrationen sind schön und detailliert. Die Zeichnung ergänzen den Text gut und lockern die Geschichte auf.
Dieser Band ist ein solider Auftakt für eine vielversprechende Reihe. Die Protagonisten sind sympathisch und die entstehende Freundschaft schön, weshalb ich mich schon auf das nächste Abenteuer freue. Ich kann das Buch vor allem jungen Lesern empfehlen, die nicht so gerne lesen, weil das Buch einen direkt packt und wichtige Botschaften vermittelt.