Drache auf der Flucht
Nico ist gemeinsam mit seiner Mutter nach München gezogen und hat keinen leichten Start an der neuen Schule. Sein Deutschlehrer schikaniert ihn, Marius und seine Clique haben es auf ihn abgesehen, und auch eine selbsternannte „coole“ Mädchengang macht ihm sowie einem anderen Mädchen das Leben schwer. Unerwartete, magische Unterstützung erhält Nico nach der Begegnung mit einer geheimnisvollen alten Frau: Plötzlich sitzt ein Drache in seinem Zimmer. Die beiden freunden sich schnell an, und Nico erfährt, dass Daimon aus seiner Welt geflohen ist, weil dort alle Drachen vernichtet werden sollen. Doch seine Verfolger sind ihm bereits auf den Fersen. So muss sich Nico nicht nur mit den Problemen in der Schule auseinandersetzen, sondern auch gegen mächtige magische Wesen behaupten.
Der Roman greift klassische Motive der Kinder- und Jugendliteratur auf: Außenseitertum, Freundschaft und die Hilfe durch ein magisches Wesen. Diese Zutaten bieten eigentlich viel Potenzial für eine spannende Geschichte, das aber nicht ausgeschöpft wurde. Es fehlt sowohl an erzählerischer Tiefe als auch an einem klaren roten Faden. Die Handlung verliert sich zunehmend in einer Abfolge von Kämpfen an wechselnden Schauplätzen, die wenig miteinander verknüpft wirken. Dadurch entsteht eher der Eindruck einzelner Episoden als einer durchdachten, zusammenhängenden Geschichte.
Zwar erleichtern die umgangssprachliche Sprache im Jugendjargon und die dynamischen Illustrationen im Comicstil zunächst den Einstieg und sprechen besonders jüngere oder leseungeübte Kinder an. Im weiteren Verlauf zeigt sich jedoch, dass auch diese Zielgruppe eine konsistentere Handlung und stärkere Figurenentwicklung benötigt. Zudem treten immer wieder Unstimmigkeiten auf, die den Lesefluss stören und Fragen offen lassen.
Auch die gelungenen, actionreichen Illustrationen von Zapf können die erzählerischen Schwächen letztlich nicht ausgleichen. Insgesamt bleibt es ein Buch, das interessante Ansätze bietet, diese jedoch nicht überzeugend weiterentwickelt. Daher ist es nur eingeschränkt empfehlenswert.
Der Roman greift klassische Motive der Kinder- und Jugendliteratur auf: Außenseitertum, Freundschaft und die Hilfe durch ein magisches Wesen. Diese Zutaten bieten eigentlich viel Potenzial für eine spannende Geschichte, das aber nicht ausgeschöpft wurde. Es fehlt sowohl an erzählerischer Tiefe als auch an einem klaren roten Faden. Die Handlung verliert sich zunehmend in einer Abfolge von Kämpfen an wechselnden Schauplätzen, die wenig miteinander verknüpft wirken. Dadurch entsteht eher der Eindruck einzelner Episoden als einer durchdachten, zusammenhängenden Geschichte.
Zwar erleichtern die umgangssprachliche Sprache im Jugendjargon und die dynamischen Illustrationen im Comicstil zunächst den Einstieg und sprechen besonders jüngere oder leseungeübte Kinder an. Im weiteren Verlauf zeigt sich jedoch, dass auch diese Zielgruppe eine konsistentere Handlung und stärkere Figurenentwicklung benötigt. Zudem treten immer wieder Unstimmigkeiten auf, die den Lesefluss stören und Fragen offen lassen.
Auch die gelungenen, actionreichen Illustrationen von Zapf können die erzählerischen Schwächen letztlich nicht ausgleichen. Insgesamt bleibt es ein Buch, das interessante Ansätze bietet, diese jedoch nicht überzeugend weiterentwickelt. Daher ist es nur eingeschränkt empfehlenswert.