Ein Wiedersehen mit Mads, das neugierig macht

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
sddsina Avatar

Von

Da mir der erste Teil der Reihe bereits gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf das Wiedersehen mit Mads, Bobby und den anderen bekannten Figuren gefreut. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder in der Geschichte drin. Besonders schön finde ich, dass Andreas Izquierdo die vertrauten Charaktere und ihren Humor beibehält.

Der Einstieg auf dem Steg hat mich sofort gepackt. Die Begegnung mit der verzweifelten Frau und später mit ihrer kleinen Tochter Tilly ist berührend und macht deutlich, warum Mads sich nicht einfach aus der Sache heraushalten kann. Seine eigene Vergangenheit und seine Arbeit als Trauerredner geben seinem Handeln dabei eine besondere Tiefe. Auch die Einblicke in die Bestattungsbranche finde ich persönlich interessant.

Spannend ist vor allem, wie sich nach und nach Fragen rund um Anna Schmidt auftun. Was hat es mit dem Grenzhüter auf sich? Warum lebte Anna so zurückgezogen, und was steckt hinter ihren letzten Worten? Die Hinweise im Krankenhaus und der geheimnisvolle Mann am Ende der Leseprobe lassen vermuten, dass hinter ihrem Tod noch deutlich mehr steckt. Man merkt schon: Ich bin direkt drin in der Geschichte und will mehr wissen.

Der Schreibstil ist wieder angenehm flüssig, und die Mischung aus ernsten Themen, Spannung und den humorvollen Szenen mit Mads’ Vater gefällt mir sehr. Ich möchte unbedingt weiterlesen, erfahren, was Anna widerfahren ist, und sehen, wie Mads sein Versprechen gegenüber Tilly einlösen wird. Nach dem gelungenen ersten Band macht diese Leseprobe definitiv Lust auf den zweiten Teil.