Eine letzte Botschaft und viele Fragen

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nickithecat Avatar

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Ein Trauerredner als Ermittler? Eine ungewöhnliche Kombination, die mich direkt neugierig gemacht hat. Und genau diese besondere Ausgangssituation hat mir an der Leseprobe besonders gut gefallen.

Mads Madsen wird Zeuge, wie Anna Schmidt ins Meer stürzt. Zurück bleibt ihre neunjährige Tochter Tilly und eine rätselhafte letzte Botschaft, deren Bedeutung niemand kennt. Mads verspricht Tilly, herauszufinden, was wirklich hinter dem Tod ihrer Mutter steckt – und beginnt damit, Fragen zu stellen, die ihn immer tiefer in Annas Vergangenheit führen.

Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre des Einstiegs. Die Szene an der Förde wirkt gleichzeitig ruhig und beklemmend und macht direkt neugierig darauf, was hinter diesem Todesfall steckt. Auch die Hinweise auf den sogenannten „Grenzhüter“ lassen bereits erahnen, dass hier einiges nicht so ist, wie es zunächst scheint.

Mads selbst ist dabei kein typischer Ermittler. Gerade sein Beruf als Trauerredner macht ihn zu einer ungewöhnlichen Hauptfigur. Er wirkt sympathisch und etwas eigenwillig, aber vor allem sehr menschlich. Die Verbindung zu Tilly bringt zusätzlich eine emotionale Seite in die Geschichte, während sein Vater Fridtjof, sein Freund Fiete und natürlich Bobby für etwas Leichtigkeit und Humor sorgen.

Mir gefällt besonders die Mischung aus Kriminalfall und ernsteren Themen wie Trauer, Verlust und Abschied. Trotz der schweren Ausgangssituation wirkt die Geschichte nicht durchgehend düster, sondern hat auch ihre humorvollen Momente.