Grenzhüter

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robertp Avatar

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Eine Frau steht im Meer, ihre Absicht scheint klar zu sein. Ein vorbeikommender Mann, Mads mit Namen, watet zu ihr, spricht mit ihr, aber einen Augenblick später ist sie in den Wogen verschwunden.
Mads erfährt, dass sie bereits ihre Bestattung geplant hatte und eine Tochter, Mathilde, zurücklässt. Mads fährt zu Mathilde – Tilly – und will sie über den Tod der Mutter informieren. Er schildert dem Mädchen sein Gespräch mit der Mutter und erwähnt, dass er der Grenzhüter sei.
Mads ist Trauerredner, er versucht mehr über die Verstorbene herauszufinden.
Dieser Mann übernimmt Verantwortung. Er denkt nicht genug getan zu haben, um die Tote zu retten. Intensiver als die Polizei versucht er mehr über die Frau herauszufinden und schon bald hat er das Gefühl verfolgt zu werden. Welches Geheimnis verbirgt die Ertrunkene?
Den Beruf des Trauerredners gibt es seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland, wo er anscheinend auch erfunden wurde. Lt. Wikipedia ist er im englischsprachigen Raum erst in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts gebräuchlich geworden.
Spannend sind die Andeutungen die der Autor macht. Der Grenzhüter ist eine Figur in einem Kartendeck, der obwohl mysteriös gemalt eine positive Figur darstellt. Auch die Andeutungen der Nachbarin und einer Patientin machen neugierig auf das Leben der Verstorbenen. Am deutlichsten wird die Spannung am Ende der Leseprobe mit dem Auftritt eines Verfolgers.
Summa summarum ein interessanter und spannender Auftakt zu einem Krimi mit einem interessanten Protagonisten.