🌊 Wenn die letzte Botschaft zum Schlüssel der Wahrheit wird
Schon das Cover und der Titel „Niemals geht man so ganz“ vermitteln für mich eine melancholische, geheimnisvolle Stimmung, die sehr gut zu einer Geschichte über Abschied und ungelöste Fragen passt. Besonders interessant finde ich die ungewöhnliche Idee, einen Trauerredner zum Ermittler zu machen. Mads Madsen wirkt auf mich sympathisch und eigenwillig, vor allem weil er Tilly nach dem Tod ihrer Mutter nicht einfach alleinlässt. Die Suche nach Annas letzter Botschaft klingt für mich nach einem Rätsel, das sich immer weiter zuspitzt. Dazu kommen sein exzentrischer Vater und der passionierte Bestatter – eine ungewöhnliche Kombination. Ich erwarte einen atmosphärischen Krimi mit viel menschlicher Tiefe und würde gerne weiterlesen.