Die letzte Botschaft

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Bei einer nächtlichen Gassirunde mit seiner Malteserhündin Bobby trifft Mads Madsen auf der Seebrücke auf eine junge Frau. Nach einem kurzen Wortwechsel springt diese ins Wasser, doch Mads kann sie nicht retten. Durch seinen Freund Fiete, der von Beruf Bestatter ist, erfährt er die Adresse der Toten und lernt so deren kleine Tochter Tilly kennen. Tilly beschäftigt sich sehr mit einem bestimmten Kartenspiel, auf dem Kunstfiguren abgebildet sind, die jeweils mit einem Paarreim beschrieben werden. Wie man sich denken kann, nimmt dieses Kartenspiel im Laufe des Romans eine große Rolle ein.
Den zweiten Band um den Trauerredner Mads Madsen habe ich schon mit Spannung erwartet und wurde nicht enttäuscht. Wieder sind einige skurrile Figuren mit von der Partie, wobei seinem Vater Fridtjof diesmal eine bedeutende Rolle zukommt. Gerade die unterschiedlichen Charaktere machen für mich einen großen Teil des Charmes der Geschichte aus. Es ist immer wieder schön, auf bekannte Personen aus dem ersten Band zu treffen und zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln.
Auch der Fall selbst hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und zwischendurch gibt es immer wieder etwas zu schmunzeln. Der Lokalkolorit und der schwarze Humor passen wunderbar dazu und sorgen für eine unterhaltsame Mischung. Mads ist und bleibt für mich eine sympathische Figur. Seine Art, mit den Menschen und auch mit den manchmal etwas skurrilen Situationen umzugehen, muss man einfach mögen. Insgesamt wieder ein kurzweiliger Krimi, bei dem Spannung, Humor und Lokalkolorit gut zusammenpassen.
Der Krimi kann übrigens unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Ich würde trotzdem empfehlen, mit dem ersten Teil zu beginnen, wenn man Mads und die anderen Figuren von Anfang an kennenlernen möchte.