Ein flotter Spaß

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leseekki Avatar

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Andreas Izquierdo gehört für mich seit über einem Jahrzehnt unangefochten zu meinen TOP-5-Lieblingsautoren. Ich halte die meisten seiner Romane für einzigartige und absolut intensive Leseerlebnisse – sie dürften auch mit Abstand die von mir am meisten verschenkten sein. Und ich liebe auch seine frühen Dörresheim-Krimis, wobei ich da aber nur die absolut genialen Hörbücher kenne und sie leider noch nicht lesen konnte.
Auf NIEMALS GEHT MAN SO GANZ habe ich mich sehr gefreut und wurde nicht enttäuscht.
Im Kontrast zum ersten Band, ÜBER DIE TOTEN NUR GUTES, der mich leider etwas unbefriedigt zurückgelassen hat, legt Andreas Izquierdo hier vor allem beim Humor eine deutliche Schippe drauf, was dem Roman sehr gut tut und den neuen Fall seines ermittelnden Trauerredners zu einem flotten Vergnügen macht, das einen immer wieder schmunzeln lässt. Diese Reihe bietet zugleich leichtfüßige Unterhaltung wie eine klug gesponnene Kriminalgeschichte und bewegende Emotionen durch die Schicksale und Verbindungen der nahbaren Charaktere. Ein echter Izquierdo eben, auch wenn der vorliegende Roman für mich nicht an seine Meisterwerke wie DAS GLÜCKBÜRO oder DER CLUB DER TRAUMTÄNZER heranreicht.

Viereinhalb vergnügte Sterne.